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#23 Many Fanin
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BeitragVerfasst am: 10.05.2006, 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 10.05.2006

Anaheim - Colorado 4-3 OT (0-1/1-0/2-2/1-0)
(Serie 3-0)
Der Traum der Colorado Avalanche vom Einzug in das Western Conference Finale ist in weite Ferne gerückt. Nach zwei Niederlagen mit 0-8 Toren in Anaheim unterlagen sie heute Nacht auch im heimischen Pepsi Center den Mighty Ducks, die bereits übermorgen mit einem weiteren Sieg die Avalanche aus den Playoffs eliminieren können.
In der Historie der NHL war es bisher nur zwei Teams, den Toronto Maple Leafs in 1942 und den New York Islanders in 1975, gelungen nach einem 0-3 Rückstand eine Playoffserie doch noch für sich zu entscheiden.
Der Mann des heutigen Abends war zweifelsfrei Joffrey Lupul(30./49./51./77.). Der Gästestürmer erzielte nicht nur nach einer guten Viertelstunde in der Verlängerung das 4-3 Siegtor für die wahrlich mächtigen 'Enten', sondern hatte bereits während der regulären Spielzeit dreimal Avalanches Schlussmann Jose Theodore bezwungen.
Die Avalanche starteten nervös in die Partie und selbst als ihre Gäste zur Mitte des Eröffnungsdrittels fast sieben Minuten in Folge mit mindestens einem Mann weniger auf dem Eis standen, konnten die 'Avs' daraus kein Kapital schlagen. Erst 27 Sekunden vor Drittelende gelang es Dan Hinote(20.) doch noch Anaheims Torhüter Ilya Bryzgalov zu bezwingen und dessen 'Shutout-Streak' zu beenden. Mit 259 Minuten und 15 Sekunden in Folge ohne Gegentor kam der russische Torsteher dem NHL-Rekord von Montreals George Hainsworth aus dem Jahre 1930 (270 Minuten, 8 Sekunden) schon gefährlich nahe.
Ein weiteres Mal gingen die Hausherren durch ein Unterzahltor von Jim Dowd(45.sh) zu Beginn des Schlussdrittels in Führung. Diese währte aber gerade einmal vier Minuten ehe Lupul mit einem Doppelschlag den Südkaliforniern einen Vorteil verschaffte.
Hoffnung auf ein aus ihrer Sicht positives Ende verbreitete unter den knapp 19.000 Zuschauern im Pepsi Center Rob Blake(54.), der mit seinem Schlagschuss das Ziel zum 3-3 Ausgleich nicht verfehlte.
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BeitragVerfasst am: 11.05.2006, 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 11.05.2006
Ottawa - Buffalo 2-3 OT (0-1/0-0/2-1/0-1)
(Serie 0-3)
J.P. Dumont(66.) sorgte nach gut fünf Minuten in der Overtime mit seinem Schuss aus der Höhe des rechten Bullykreises für den dritten Sieg der Buffalo Sabres über die Ottawa Senators und frenetischen Jubel unter ihren Fans in der HSBC Arena von Buffalo. Damit steht auch das nach der regulären Saison punktbeste Team der Eastern Conference, die Ottawa Senators, kurz vor dem Playoff-Aus. Zurückgehend bis in das Jahr 1997 verloren die Mannen aus der kanadischen Hauptstadt neun Playoffpartien in Folge gegen die Sabres. Bereits morgen Nacht haben die Sabres Gelegenheit mit einem 'Sweep' als erste Mannschaft in das Conference Finale einzuziehen und wenn Ryan Miller erneut so solide sein Tor hütet wie beim heutigen Aufeinandertreffen, dann sollte ihnen dies auch gelingen.
In den ersten zwei Durchgängen hatten die Senators wesentlich mehr Spielanteile als ihre Gastgeber, mussten aber bei eigener Unterzahl nach zehn Minuten den 0-1 Rückstand durch Chris Drury(10.pp) hinnehmen. Die Stürmer der Kanadier verzweifelten schier an den Rettungstaten von Miller, der trotz 17 Schüssen, die auf sein Tor kamen, zwei Drittel lang den Kasten der Sabres sauber halten konnte.
Erst im Schlussabschnitt gelang es Jason Spezza(46.pp/59.pp) mit zwei Powerplaytreffern die Torflaute der Senators zu beenden. Zwischenzeitlich hatte Maxim Afinogenov(51.) die Hausherren erneut in Front gebracht. Aus deutscher Sicht auch erfreulicherweise unter Mitarbeit von Jochen Hecht.
Letztendlich hatten die Sabres, die alle drei bisherigen Begegnungen mit einem Tor Unterschied gewannen, das Glück wieder auf ihrer Seite und wer mag da bei vier Matchbällen noch an ihrem Weiterkommen zweifeln.

Carolina - New Jersey 3-2 (2-1/1-1/0-0)
(Serie 3-0)
Die Carolina Hurricanes stehen mit einem Bein im Conference Finale. Beim Auswärtsspiel in New Jersey gelang ihnen ein 3-2 Erfolg, so dass nur noch ein Sieg für das Weiterkommen fehlt. Die 16.862 Zuschauer in der nicht einmal ausverkauften Contiental Airlines Arena feuerten von Beginn an ihr Team kräftig an und mit diesem Schwung im Rücken legten sich die Hausherren sogleich mächtig ins Zeug. Einen Schwinger von 'Canes' Akteur Ray Whitney nutzte schließlich Sergei Brylin(3.) zum frühen 1-0. Ein Auftakt nach Maß für die Devils. Doch die Hurricanes schlugen eiskalt zurück. Gleich die erste Überzahl nutzten die Gäste aus dem Süden zum Ausgleich durch Matt Cullen(9.pp), als er in halbrechter Position den Puck ins lange Eck schlenzte. Nach einem Fehlpass von Richard Matvichuk im eigenen Drittel nicht einmal zwei Minuten später kam es noch dicker für die Devils. Justin Williams(11.) netzte über die Fanghand von Martin Brodeur ein. New Jersey merkte man in der Folge an, dass dieser Doppelschlag Wirkung hinterlassen hatte. Der Anfangselan war weg. Die Hurricanes waren im Spielaufbau gefälliger, was ihnen weitere Chancen bescherte, die Brodeur jedoch vereitelte und so mehr an Sicherheit gewann.
Die Gastgeber kamen wieder verbessert aus der Kabine und spielten nun auf ein Tor. Eine Strafzeit gegen Rod Brind'Amour nutzte Patrik Elias(29.pp) mit einem platzierten Schuss vom rechten Bullykreis zum 2-2. Carolina kam erst nach 13 Minuten zum ersten Torschuss im zweiten Abschnitt, aber sogleich gewann ihr Spiel erneut an Intensität. Als Jamie Langenbrunner wegen einem hohen Stock zwei plus zwei Minuten auf die Strafbank musste, konnte Rod Brind'Amour(39.pp) mit einem Schuss durch Freund und Feind hindurch die Hurricanes wieder in Führung bringen.
Die letzten 20 Minuten waren die Devils zwar bemüht, doch Carolina stand gut in der Defensive und ließ kaum noch Gelegenheiten zu. Die wenigen verbliebenen Chancen meisterte Canes Torhüter Cam Ward, so dass die anfangs frenetische Anfeuerung der Fans in Buhrufe zum Ende der Partie umschlugen. Letztendlich war bei der Mannschaft aus New Jersey nicht der unbedingte Wille zu erkennen, der Serie eine Wende zu geben.

San Jose - Edmonton 2-3 3.OT (0-1/2-0/0-1/0-0/0-0/0-1)
(Serie 2-1)
Nach 102 Minuten und 24 Sekunden effektiver Spielzeit, um 00:40 Uhr Ortszeit beendete Shawn Horcoff(103.) mit seinem Overtimtreffer das längste Spiel in der Franchisegeschichte der San Jose Sharks zu Gunsten der Edmonton Oilers, die dadurch im Conference Halbfinale auf 1-2 verkürzen konnten.
Nach zwei knappen 1-2 Niederlagen zum Serienauftakt in San Jose, standen die Oilers heute Morgen im heimischen Rexall Place schon unter Zugzwang. Ein Sieg war fast schon Pflicht um sich ihre Chancen auf den Einzug ins Western Conference Finale zu erhalten.
Dementsprechend druckvoll starteten sie in die Partie, während es sich kalifornischen Gäste erlauben konnten erst einmal abzuwarten und sich auf ihre Defensivarbeit zu konzentrieren. Zehn Minuten lang ging dies aus Sicht der Sharks auch gut dann markierte Marc-Andre Bergeron(11.) die vielumjubelte 1-0 Führung für die Hausherren. Die Sharks gaben auch danach, bis zur ersten Pause, ihr Defensivkonzept nicht auf und brachten es im ersten Durchgang auf gerade einmal zwei Torschüsse, während die Oilers 15 Mal Gästeschlussmann Vesa Toskala prüften.
Im zweiten Durchgang erwischten die Sharks einen Traumstart. Gerade einmal 79 Sekunden waren absolviert als Teamkapitän Patrick Marleau(22.) einen Abpraller von Dwayne Roloson zum Ausgleich abstaubte. Danach wurde die Partie etwas ruppiger, vor allem die Hausherren hatten sich bei einigen unfairen Aktionen nicht immer unter Kontrolle. Die Folge war nicht nur ein nummerisches, sondern auch ein optisches Übergewicht der Sharks. Dementsprechend verdient brachte sie auch Patrick Rissmiller(30.) mit 2-1 in Front. Bis zur zweiten Drittelpause kontrollierten die Gäste das Spielgeschehen und sie hatten durchaus Gelegenheiten ihren Vorsprung weiter auszubauen.
Die Binsenweisheit, dass man auf der Strafbank sitzend kein Spiel gewinnen kann, nahmen sich die Kontrahenten im letzten Abschnitt der regulären Spielzeit zu Herzen, in dem die beiden Hauptschiedsrichter keine einzige Strafe verhängen mussten. Irgendwie plätscherte die Partie nun vor sich hin und man hatte lange Zeit den Eindruck als würde nicht mehr viel passieren. Den Angriffsversuchen der Westkanadier fehlte das überraschende Moment. Mit einer Ausnahme: Nach einer knappen Viertelstunde fasste sich der schön freigespielte Raffi Torres(54.) ein Herz und überwand Vesa Toskala mit einem platzierten Schuss ins rechte obere Toreck zum 2-2 Gleichstand. Die größte Chance der Kalifornier im Schlussdrittel vergab Joe Thornton, der gut drei Minuten vor Drittelende aus kurzer Distanz, nach einem Patzer von Roloson, von dem leerstehenden Tor der Oilers nur den linken Pfosten traf.
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BeitragVerfasst am: 12.05.2006, 08:25    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 12.05.2006

Ottawa - Buffalo 2-1 (1-0/0-1/1-0)
(Serie 1-3)
Mit einem 2-1 Ausw&aum;rtserfolg in der HSBC Arena von Buffalo verhinderten die Ottawa Senators ihr Ausscheiden aus den diesjährigen Playoffs durch einen 'Sweep' und kommen noch einmal zu einem weiteren Heimspiel am kommenden Samstag. Es war der erste Playoffsieg der Kanadier über die Buffalo Sabres nach zuletzt neun Niederlagen in Folge seit dem 25. April 1997.
Wade Reddens(43.pp) Powerplaytreffer zu Beginn des Schlussabschnitts machte heute Nacht den entscheidenden Unterschied für die Senators aus. Zuvor hatten Brian Pothier(5.) zur 1-0 Führung für die Gäste und Daniel Briere(37.) Tore zum 1-1 Gleichstand ausgetauscht.
Eine durch und durch solide Vorstellung bot Gästegoalie Ray Emery, der vor allem in den letzten zehn Spielminuten als die Sabres angesichts des Rückstandes ihren Angriffsdruck verstärkten und zu guten Torchancen kamen, zum Matchwinner avancierte. Ales Kotalik, Maxim Afinogenov und Chris Drury hatten in der Schlussphase der Partie jeweils den Ausgleich auf dem Schläger doch ihre Schüsse wurden die Beute von Emery.
Zuversichtlich doch noch ins Conference Finale einziehen zu können zeigte sich Ottawas Teamkapitän Daniel Alfredsson: "Natürlich glauben wir daran, dass wir es noch schaffen können. Wir haben jetzt einmal einen Weg gefunden die Sabres zu schlagen warum sollte uns das nicht noch drei weitere Male gelingen."
Alle bisherigen vier Aufeinandertreffen wurden mit nur einem Tor Unterschied entschieden.

Anaheim - Colorado 4-1 (1-1/1-0/2-0)
(Serie 4-0)
Nach ihrem heutigen vierten Sieg gegen die Colorado Avalanche zogen die Mighty Ducks of Anaheim mit einem 'Sweep', ohne Niederlage, als erstes Team in das Western Conference Finale ein.
Auch heute Morgen, zu Gast im Pepsi Center von Denver, ließen die Südkalifornier, gegen die insgesamt sehr enttäuschend auftretenden Colorado Avalanche nichts anbrennen.
Aus einer kompakt stehenden Defensive heraus trugen die Mighty Ducks immer wieder schnelle Konter vor mit denen die Avalanche ihre liebe Mühe hatten. Auch von einem frühen Gegentor durch 'Avs' Teamkapitän Joe Sakic(3.) ließen sich die Gäste nicht aus der Ruhe bringen. Sowohl spielerisch, als auch physisch waren sie ihren Gastgebern überlegen. Der psychische Vorteil von drei Siegen im Rücken war ohnehin gegeben.
Mit Bravour überstanden die Mighty Ducks im ersten Durchgang einige Unterzahlsituationen in Folge schadlos und nach einer guten Viertelstunde als sie gerade wieder mit fünf Mann auf dem Eis standen, egalisierte Todd Marchant(17.) den Spielstand.
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs mussten die Kalifornier mit einem Mann weniger auf dem Eis auskommen, doch kaum war Ruslan Salei von der Strafbank wieder zurück im Spiel schoss Teemu Selanne(23.) zum 2-1 ein. Diese knappe Führung verteidigte Anaheim mit viel Geschick und Dank eines wiederum glänzend aufgelegten Ilya Bryzgalov im Tor. Der russische Schlussmann wehrte insgesamt 40 Torschüsse ab, darunter aber auch viele Verlegenheitsschüsse der Hausherren.
Die Vorentscheidung zu Gunsten der Ducks besorgte Dustin Penner(47.) zur Mitte des Schlussabschnitts. Als dann in den letzten Minuten die Avalanche alles auf eine Karte setzten und Jose Theodore vom Eis nahmen, nutzte Todd Marchant(59.en) den 'Freiraum' im Tor der Avalanche zu einem 'Empty Net Goal' zum 4-1 Endstand.
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BeitragVerfasst am: 13.05.2006, 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 13.05.2006
¨
San Jose - Edmonton 3-6 (2-1/1-2/0-3)
(Serie 2-2)
Mit drei Toren im Schlussdrittel auf welche die San Jose Sharks keine Antwort fanden, gewannen die Edmonton Oilers auch ihre zweite Heimpartie und konnten so den Stand in der Playoffserie zum 2-2 ausgleichen.
Jason Smith(43.), Ales Hemsky(49.) und Jarret Stoll(55.pp) brachten im dritten Durchgang, nachdem es zur zweiten Pause noch 3-3 Unentschieden gestanden hatte, den Rexall Place zum Kochen. Nach dem fünften Gegentor machte Sharks Schlussmann Vesa Toskala, der wahrlich nicht seinen besten Tag erwischt hatte, Platz für Evgeni Nabokov.
Toskala sah vor allem bei den Gegentoren im Mittelabschnitt von Michael Peca(33.) und Sergei Samsonov(36.), der gerade von der Strafbank gekommen war, sehr ungeschickt aus. Zum ersten Mal bezwingen lassen musste sich der Goalie der Gäste von Shawn Horcoff(13.).
Die Kalifornier hatten einen Traumstart erwischt. Gerade einmal sechs Minuten waren absolviert, da lagen sie auch schon nach Treffern von Joe Thornton(4.) und Nils Ekman(7.) mit 2-0 in Front. Recht viel mehr Aktivitäten im Spiel nach vorne zeigten die Sharks bis zur ersten Pause nicht mehr, waren aber auch nicht zwingend notwendig. Als dann zur Mitte des zweiten Drittels Jonathan Cheechoo(30.) wieder den alten 2-Tore Vorsprung herstellen konnte, sahen die Kalifornier schon wie die Sieger aus. Der Schein trügte jedoch gewaltig. Angefeuert von ihren frenetischen Fans drehten die Westkanadier die Partie noch zu ihren Gunsten und dies sogar relativ deutlich.
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BeitragVerfasst am: 14.05.2006, 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 14.05.2006

Carolina - New Jersey 1-5 (0-3/1-2/0-0)
(Serie 3-1)
Nach zuletzt sieben Playoffsiegen in Folge, vier gegen die Montreal Canadiens und drei in den ersten Auftritten gegen die Devils mussten sich die Carolina Hurricanes bei ihrem zweiten Auftritt in East Rutherford deutlich mit 1-5 Toren geschlagen geben.
Die New Jersey Devils wußten, was die Stunde geschlagen hat. Ein Sieg war zwingend notwendig um nicht schon heute Nachmittag vorzeitig den Sommerurlaub antreten zu müssen. Dementsprechend motiviert und engagiert starteten die Hausherren in ihre zweiten Heimpartie gegen die Carolina Hurricanes. Behilflich war den Devils eine frühe Strafzeit gegen Nicklas Wallin. Der Schwede in Diensten der Hurricanes hatte gerade auf der Strafbank Platz genommen, als Scott Gomez(2.pp) von der Seite den Puck vor das Tor der Gäste schoss und Aaron Ward unglücklich mit dem Schlittschuh die Scheibe ins eigene Netz beförderte.
Weniger geschickt präsentierte sich Carolina bei seinen eigenen Überzahlsituationen. Im Verteidigungsdrittel der Devils passten sie den Puck leichtfertig zu John Madden und der Unterzahlspezialist der Gastgeber leitete zusammen mit Jay Pandolfo(12.sh) einen Konter der zum 2-0 führen sollte ein.
Doch damit noch nicht genug. Noch vor der ersten Pause schloss Scott Gomez(20.pp) mit seinem zweiten Überzahltreffer an diesem Nachmittag, der Schlagschuss von Jamie Langenbrunner landete an seinem Knie, das wohl beste Drittel der Devils in ihrer Playoffserie gegen die Hurricanes ab.
Die Pause störte den Spielfluss der Gastgeber in keiner Weise. 44 Sekunden waren im Mittelabschnitt absolviert als Sergei Brylin(21.) Gästegoalie Cam Ward zum vierten Mal bezwang. Fortan durfte der Schweizer Martin Gerber sein Glück im Tor der Hurricanes versuchen. Doch gleich der zweite Torschuss der auf sein Gehäuse kam landete im Netz. John Madden(25.) sorgte für die frühe Vorentscheidung. Trotz des deutlichen Spielstandes verlor die Partie nicht an Intensität und auch die Gäste erarbeiteten sich in diesem Durchgang noch gute Einschussmöglichkeiten gegen einen gut aufgelegten Martin Brodeur. Eine hiervon nutzte Mark Recchi(32.) mit seinem Schuss ins kurze Toreck zum 5-1 Endstand.

Buffalo - Ottawa 3-2 OT (1-1/1-1/0-0/1-0)
(Serie 4-1)
Mit einem Unterzahltreffer nach genau zwei Minuten und 26 Sekunden in der Verlängerung schockte Sabres-Akteur Jason Pominville(63.sh) ganz Ottawa. Mit diesem Erfolgserlebnis beendete er die bislang so erfolgreiche Saison der Ottawa Senators, die als punktbestes Team des Ostens in die Playoffs gestartet waren. Doch erneut kamen die Kanadier nicht bis zum Stanley Cup Finale und mussten sich dieses Mal einem cleveren Team aus Buffalo geschlagen geben. Die Sabres treffen im Conference Finale auf den Sieger der Partie Carolina gegen New Jersey und müssen dabei wieder zunächst auswärts antreten.
Ottawa merkte man von Beginn deutlich an, was heute auf dem Spiel stand. Die Fans im ScotiaBank Place feuerten ihr Team lautstark an, doch bereits nach 33 Sekunden jubelten die Gäste das erste Mal. Henrik Tallinder(1.) hatte Torhüter Ray Emery mit einem Schlagschuss überwunden. Von diesem Rückschlag erholten sich die Hausherren nur langsam, denn sie benötigten nahezu fünf Minuten bis ihr erster Torschuss fiel. Gleich das erste Überzahlspiel sollte dann den Ausgleich bringen. Weil neben Tallinder auch Rory Fitzpatrick in die Kühlbox wanderte, konnte Daniel Alfredsson(11.pp) diese Situation problemlos nutzen. Die Senators fanden nun besser ins Spiel und kamen zu mehr Möglichkeiten, während die Sabres sehr kompakt standen. Im Mittelpunkt immer wieder Buffalo Schlussmann Ryan Miller.
In Führung gingen aber erneut die Gäste. Chris Drury(28.pp) nutzte das erste Powerplay des Mitteldrittels zum 2-1. Eine weitere 5 gegen 3 Unterzahl überstanden die Sabres anschließend, doch als gerade bei einer 4 gegen 3 Überzahl der Hausherren die Zeit abgelaufen war, erzielte Brian Pothier(34.) doch noch den verdienten Ausgleich.
Weil anschließend sowohl Miller als auch Emery nicht mehr zu überwinden waren, musste die Verlängerung entscheiden. Zuvor hatte Ottawa sechs Minuten vor dem Ende Pech, dass Martin Havlat nur den Pfosten traf. Als in der Zusatzschicht Buffalos Jay McKee wegen Beinstellens auf die Strafbank musste, dachten viele, dass Ottawa jetzt die Entscheidung schaffen könnte. Doch das bittere Gegenteil war der Fall.
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BeitragVerfasst am: 15.05.2006, 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 15.05.2006

New Jersey - Carolina 1-4 (1-1/0-1/0-2)
(Serie 1-4)
Auch für die New Jersey Devils ist die Saison früher als gewollt beendet. Nach dem überzeugenden Auftritt gestern mit dem 5-1 Erfolg zuhause, folgte heute in Carolina eine 4-1 Niederlage, welche das Aus in den Playoffs bedeutet. Die Hurricanes treffen im Conference Finale auf die Buffalo Sabres und haben wegen der besseren Platzierung in der regulären Saison zunächst Heimrecht.
Die Partie unter den Augen von 18.730 Zuschauern im restlos ausverkauften RBC Center begann für die Devils äußerst erfolgreich. Nach nur 57 Sekunden brachte Brian Gionta(1.) die Gäste bereits in Führung. Anschließend entwickelte sich ein rassiges, umkämpftes und ungemein schnelles Playoffspiel mit Chancen im Minutentakt. Beide Teams versuchten durch rasches Umschalten von Defensive auf Angriff den Gegner zu beherrschen. Die Stimmung der Fans in Raleigh trug ihr übriges dazu bei, dass die Atmosphäre aufgeheizt war. Erstmals jubeln durften dann die Canes Anhänger, nachdem Frantisek Kaberle(9.) Devils Torhüter Martin Brodeur zum Ausgleich überwinden konnte. Trotz weiter intensivem Spiel fiel bis zur Pause kein weiterer Treffer. Doch gerade in dieser Phase, erstes Drittel und Anfang zweites Drittel, verloren die Devils wohl das Spiel, weil sie in fünf Powerplays hintereinander keinen Treffer landen konnten.
Im Mittelabschnitt rissen die Hausherren das Spiel förmlich an sich und beschäftigten Brodeur zunehmend, während die Offensivbemühungen der Devils stark verflachten. Das erste Überzahlspiel der Hurricanes zur Mitte der Begegnung nutzte prompt Cory Stillman(35.pp) zur 2-1 Führung. Vorausgegangen war eine herrliche Passkombination zusammen mit Rod Brind'Amour und Justin Williams. New Jersey enttäuschte nun auf ganzer Linie, denn ein Aufbäumen war kaum zu erkennen und der Schwung aus Spiel 5 förmlich verflogen. Insofern verwunderte es nicht, dass die Canes mit dem 3-1 nach gut sieben Minuten im dritten Drittel alles klar machten. Tribut für dieses Tor zollte nicht nur dem Torschützen Ray Whitney(48.), sondern auch Vorbereiter Doug Weight, der mit einem genialen blind gespielten Pass den Erfolg erst ermöglichte. Carolina war jederzeit näher den Spielstand noch zu erhöhen, als dass die Devils wieder zurück in die Partie finden würden. Als Brodeur als letztes Mittel seinen Kasten bereits verlassen hatte, schickte der nimmer müde Eric Staal(59.en) die Teufel endgültig in die Hölle. In der Feierstimmung war der einzige Wehrmutstropfen für die Canes, dass mit Stillman ein wichtiger Spieler nach einem Check verletzt das Eis verlassen musste und möglicherweise länger ausfällt.

Edmonton - San Jose 6-3 (1-0/1-1/4-2)
(Serie 3-2)
Die Edmonton Oilers haben nun auch einen Weg gefunden, wie sie die San Jose Sharks vor heimischer Kulisse bezwingen können. Heute Morgen verließen die Westkanadier zum ersten Mal in dieser Playoffserie den HP Pavilion von San Jose mit 6-3 Toren als Sieger und konnten somit ihren dritten Erfolg hintereinander feiern.
Dabei verlief die Partie keineswegs so einseitig wie der Endstand vermuten lässt. Selbst von einem 1-3 Rückstand zu Beginn des Schlussdrittels erholten sich die Sharks wieder und konnten durch Tore von Christian Ehrhoff(41.pp), der bei einem Powerplay von der blauen Linie abzog, sowie Jonathan Cheechoo(43.) den Spielstand egalisieren. Schon beim 1-1 Ausgleichstreffer von Ville Nieminen(25.) war der deutsche Verteidiger in den Reihen der Hausherren, der eine sehr auffällige Leistung absolvierte, mit einem Assist beteiligt gewesen.
Insgesamt spielten die Gastgeber aber im Schlussabschnitt viel zu undiszipliniert und brachten sich durch unnötige Strafzeiten um eine reelle Siegchance. Nach dem frühen Gegentor von Fernando Pisani(9./45.), der sich wie später Ryan Smyth(27.pp/57.pp) bei den Oilers als zweifacher Torschütze auszeichnen konnte, erarbeiteten sich die Sharks ein optisches Übergewicht. Der letzte Pass kam aber häufig nicht beim Mann an und so mussten sie mit einem 1-2 Rückstand in den dritten Durchgang starten.
In Überzahl durften die Sharks diesen beginnen und wurden eiskalt erwischt. Shawn Horcoff(41.sh) gelang, als gerade einmal 12 Sekunden gespielt waren, ein 'Shorthander'. Die 'Special Teams' waren es auch, die in den letzten zehn Minuten den Ausschlag zu Gunsten der Westkanadier gaben. Die Sharks standen fast durchgehend mit mindestens einem Mann weniger auf dem Eis und diese Einladung zum Tore schießen nutzten die Oilers konsequent aus. Jarrett Stoll(54.pp) sorgte mit dem zweiten von insgesamt drei Powerplaytreffern für die Vorentscheidung. Powerplay Ryan Smyth mit neuem Stock 2-1 Shorthander 12 Sekunden nach der zweiten Pause Christian Ehrhoff() Nieminen verstellt die Sicht von Roloson
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BeitragVerfasst am: 19.05.2006, 08:23    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 18.05.2006

San Jose - Edmonton 0-2 (0-1/0-0/0-1)
(Serie 2-4)
Ganz Edmonton steht Kopf. Die Oilers stehen zum ersten Mal seit 1992 wieder im Conference Finale und treffen dort ab Freitag auf die Mighty Ducks of Anaheim. Im heimischen Rexall Place, in dem zum Schluss eine unglaubliche ausgelassene Stimmung herrschte, holten sie sich den vierten Sieg in Folge, nachdem die ersten zwei Spiele der Serie verloren gegangen waren.
Ein Faktor zum Sieg war heute Oilers Torhüter Dwayne Roloson, der sehr viel Ruhe ausstrahlte und sich mit 24 Saves, aber auch etwas Glück bei zwei Pfostentreffern, den ersten Playoff-Shutout seiner Karriere sicherte. Die Sharks wirkten über die gesamte Spieldauer äußerst bemüht, doch in der Defensive taten sich für die konterstarken Hausherren häufiger Lücken auf. Eine davon nutzte Michael Peca(9.) zur Hälfte des ersten Abschnittes zur 1-0 Führung, als er sich gegen Scott Hannan - zwar nicht ganz regelgerecht, aber ungeahndet - durchsetzte und San Jose Schlussmann Vesa Toskala mit einem platzierten Schuss, ins von ihm aus rechte obere Eck keine Chance ließ. Mit diesem Vorsprung im Rücken agierten die Oilers abgeklärt, die Sharks bissen sich an der konsequenten Defensivarbeit der Kontrahenten immer wieder die Zähne aus. Den Rest meistere Roloson souverän. Selbst bei einer 5 gegen 3 Überzahl ab der 13. Spielminute über 93 Sekunden hinweg, konnten die Gäste keine richtige Chance herausspielen. Es fehlte eindeutig an Ideen und Bewegung im Powerplay.
Im weiteren Verlauf hatten die Kanadier die besseren Möglichkeiten einen weiteren Treffer zu erzielen, als dass der Ausgleich drohte. Über die gesamte Spieldauer hatten sie sieben(!) Alleingänge auf Toskala, der seine Farben mehrmals im Spiel hielt. Die besten Gelegenheiten der Sharks waren zwei Pfostentreffer zum Ende des zweiten Drittels, sowie ein Schuss vom freistehenden Nils Ekman, den Roloson aber gut parieren konnte.
Das Bild änderte sich auch im Schlussabschnitt nicht. Die Oilers gewannen nahezu alle Bullys und waren ebenso in den Zweikämpfen bissiger. Symbolisch dafür war das 2-0, als der Puck von Todd Harvey und Ryan Smyth hinter dem Tor der Sharks erkämpft und der vor dem Gehäuse freistehende Shawn Horcoff(52.) bedient wurde. Dieser hatte keine Mühe die Scheibe oben ins Netz zu befördern. Spätestens jetzt war der Rexall Place ein Tollhaus und alle Zuschauer feierten ihr Team mit lautstarkem Jubel und stehenden Ovationen. Trotz noch zweier Unterzahlsituationen überstand Edmonton den Rest der Spielzeit schadlos und hätte sogar noch das 3-0 erzielen können. Selbst die Herausnahme von Toskala bereits zwei Minuten vor dem Ende hatte keine Wirkung mehr.
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BeitragVerfasst am: 21.05.2006, 15:04    Titel: Conference Finale Antworten mit Zitat

SPIELTAG 20.05.2006

Edmonton - Anaheim 3-1 (1-1/1-0/1-0)
(Serie 1-0)
Mit einem Weitschuss aus der eigenen Spielhälfte heraus auf das leere Tor der Mighty Ducks of Anaheim machte Todd Harvey(60.en) den Sieg der Edmonton Oilers im Arrowhead Pond of Anaheim perfekt. Mit 3-1 Toren gewannen die Westkanadier die Auftaktpartie des Western Conference Finales. Damit konnten die Oilers, die erst vor zwei Tagen mit einem Sieg über die San Jose Sharks in die Finalserie eingezogen waren, ihren fünften Erfolg hintereinander feiern.
Taktisch sehr gut eingestellt machten es die Gäste den Ducks von der ersten Spielminute an schwer, dass diese von ihrer vermeintlich spielerischen Überlegenheit profitieren. Bei nummerischem Gleichgewicht auf dem Eis konnten sich die Kalifornier kaum nennenswerte Torchancen herausspielen. Eiskalt erwischt wurden sie dann bei ihrem zweiten Überzahlspiel als Chris Pronger auf der Strafbank saß. Gästegoalie Dwayne Roloson, der erneut eine vollauf überzeugende Leistung absolvierte, lupfte die Scheibe zu Michael Peca(19.sh) und der Stürmer der Oilers schloss mit der 1-0 Führung ab. Darüber freuen konnten sich die Gäste aber gerade einmal 27 Sekunden. Noch mit einem Mann mehr auf dem Eis stehend gelang den Mighty Ducks durch Andy McDonald(20.pp) postwendend das 1-1 Remis.
Ähnlich ausgeglichen wie der erste Spielabschnitt verlief auch der folgende Durchgang. Doch wiederum waren es die Oilers, die mehr aus ihren Chancen machten. Die Mighty Ducks hatten gerade ein 3 gegen 5 Unterzahlspiel schadlos überstanden, als Ales Hemsky(32.pp) einen Schuss von Ryan Smyth volley abnahm und aus kurzer Distanz die Scheibe an Ilya Bryzgalov vorbei ins Gehäuse der Mighty Ducks beförderte.
In der noch verbleibenden halben Stunde verteidigten die Gäste mit viel Geschick und enormen Körpereinsatz ihren knappen Vorsprung. Roloson wehrte insgesamt 31 Torschüsse der Südkalifornier ab, davon 14 allein im Schlussdrittel.

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SPIELTAG 21.05.2006

Buffalo - Carolina 3-2 (1-1/1-0/1-1)
(Serie 1-0)
Dass die Buffalo Sabres in der Lage sind Führungen zu verteidigen bzw. mit nur einem Tor Vorsprung zu gewinnen, diese schmerzliche Erfahrung hatten schon die Ottawa Senators im Conference Halbfinale vier Mal machen müssen.
Den Carolina Hurricanes sollte es zum Auftakt des Eastern Conference Finales nicht anders gehen. Im heimischen RBC Center unterlagen sie den Sabres in einer einem Conference Finale würdigen Schlagabtausch auf ganz hohem spielerischen Niveau mit 2-3 Toren.
Dabei war kurz vor Spielende Mike Commodore(58.sh) noch bei Unterzahl das Anschlusstor für die Hausherren gelungen, die anschließend noch einmal alles versuchten um vor dem Ertönen der Schlusssirene doch noch den Ausgleichstreffer zu erzielen. Mit viel Engagement und dem Glück im Bunde gelang es jedoch den Sabres ihre Führung über die Zeit zu retten.
Die Gäste waren mit einem Blitzstart in die Partie gegangen. Gleich ihr erster gefährliche Angriff über Jason Pominville und Jochen Hecht landete nach dem Nachschuss von Henrik Tallinder(3.) hinter Carolinas Schlussmann Cam Ward, der wiederum den Vorzug gegenüber Carolinas Schweizer Schlussmann Martin Gerber bekam, zum 1-0 im Netz.
In den folgenden Minuten hatten die Hurricanes ein optisches Übergewicht, ohne dabei richtig gefährlich zu wirken. Doch nach zwölf Minuten kam die Scheibe etwas glücklich zu Rod Brind'Amour(13.) und Carolinas Teamkapitän zog aus spitzem Winkel ab. Präzise landete der Puck im langen Toreck zum 1-1 Ausgleich. Richtig brenzlig wurde es für die Gäste aus Buffalo in den letzten Spielminuten vor der ersten Drittelpause, als der Deutsche Jochen Hecht auf der Strafbank Platz nehmen musste. Jetzt lag das Führungstor der Hausherren in der Luft. Die Sabres hielten jedoch das Remis bis zur ersten Pause.
Auml;hnlich ausgeglichen verlief der Mittelabschnitt, jedoch mit dem einzigen aber bedeutenden Unterschied, dass nur die Gäste Zählbares zustande brachten. Eine knappe halbe Stunde war absolviert, als Daniel Briere(30.) mit einem Rückhandschuss die erneute Führung für Buffalo besorgte und diese ließen sich die Sabres nicht mehr nehmen. Im Gegenteil: Im Schlussdrittel konnte Jay McKee(54.), der gerade von der Strafbank gekommen war, mit einem verdeckten Schuss Ward zum dritten Mal, zum letztendlich vorentscheidendem 3-1 bezwingen. Erneut war Jochen Hecht an der Vorarbeit beteiligt.
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BeitragVerfasst am: 24.05.2006, 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 23.05.2006

Buffalo - Carolina 3-4 (1-1/0-2/2-1)
(Serie 1-1)
Zu einem zwar am Ende sehr knappen aber vollauf verdienten 4-3 Heimerfolg kamen die Carolina Hurricanes heute Nacht gegen die Buffalo Sabres und glichen damit die Conference Finalserie gegen das Team von Jochen Hecht aus. Die nächsten zwei Partien übermorgen und Freitag Nacht werden in Buffalo stattfinden.
Auch Gästecoach Lindy Ruff gab anschließen unumwunden zu, dass die Reihen der Hurricanes heute mehr Biss zeigten und engagierter zu Werke gingen als sein Team. "Die ersten 40 Minuten waren von uns indiskutabel. Es war das schlechteste Hockey, das wir in den bisherigen Playoffpartien gezeigt haben."
Zur zweiten Pause konnten sich die Sabres bei ihrem Schlussmann Ryan Miller sogar noch bedanken, dass sie nur mit zwei Toren in Rückstand lagen. Die Hurricanes dominierten von der ersten Minute an das Spiel und lagen nach Treffern von Frantisek Kaberle(11.pp) und Ray Whitney(27.pp/33.) nach zwei Dritteln hochverdient mit 3-1 in Front. Den einzigen Gegentreffer den Hurricanes Schlussmann Cam Ward bis zu diesem Zeitpunkt hinnehmen musste schoss der Österreicher Thomas Vanek(20.pp).
In den Schlussabschnitt gingen die Gäste aus Buffalo mit etwas mehr Herz, doch als nach gut sechs Minuten Justin Williams(47.) die Führung der Hurricanes sogar auf drei Tore ausbaute, war die Partie gelaufen. Die Sabres entwickelten zwar nun etwas mehr Druck nach vorne, richtig gute und gefährliche Torszenen konnten sie sich aber nur in Überzahl herausspielen. Chris Drury(52.pp) zur Mitte des Durchgangs und drei Sekunden vor Spielende Derek Roy(60.pp) besserten die Powerplayquote der Sabres noch etwas auf.


SPIELTAG 24.05.2006

Anaheim - Edmonton 4-5 (0-1/0-0/4-4)
(Serie 0-3)
Nachdem die Mighty Ducks of Anaheim das Conference Finale des Westens fast mühelos mit einem 'Sweep' (4-0 Siege) erreicht haben, droht ihnen nun gegen die Edmonton Oilers das gleiche Debakel, das sie in der Runde zuvor den Colorado Avalanche zugefügt haben. Auch in der dritten Partie gegen die Oilers zogen die Kalifornier den Kürzeren und der Traum vom Erreichen des Stanley Cup Finales ist für sie nach der 4-5 Niederlage im Rexall Place beinahe ausgeträumt.
Stattdessen könnten bereits übermorgen die Westkanadier mit einem weiteren Heimerfolg erstmals nach 1990 wieder in das Cup Finale einziehen. Was für die Mighty Ducks auf dem Spiel stand wurde gleich in den ersten gut fünf Minuten deutlich, in denen es zu teilweise tumultartigen Szenen kamen. Die Schiedsrichter hatten eine Menge Arbeit und mussten in dem kurzen Zeitraum gleich elf Akteure auf die Strafbank verbannen. Allein im ersten Durchgang verhängten sie gegen beide Teams 44 Strafminuten. Bei der 1-0 Führung der Hausherren von Toby Petersen(14.) herrschte aber wieder nummerisches Gleichgewicht auf dem Eis.
Der zweite Spielabschnitt verlief was die Strafen betrifft weniger turbulent, aber auch torlos. Beiden Seiten boten sich dennoch weitere Gelegenheiten zumindest bei Überzahl einen Treffer zu erzielen. Das große Finale sollte aber im Schlussdrittel noch kommen.
Zunächst zogen die Oilers durch Tore von Michael Peca(43.), Steve Staios(44.pp) und Chris Pronger(45.pp), der seine 100. Playoff-Partie bestritt, innerhalb von 141 Sekunden bis auf 4-0 davon und das Spiel schien gelaufen. Doch die Mighty Ducks sollten dies noch toppen. Nur wenig später benötigten Sean O'Donnell(48.), Teemu Selanne(50.) und Chris Kunitz(52.) gerade einmal 120 Sekunden für ihre drei Treffer. Mit dem Mute der Verzweiflung bestürmten sie weiterhin das von Dwayne Roloson gehütete Tor ihrer Gastgeber. Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe der Oilers wurden sie aber erwischt. Gut fünf Minuten vor Spielende überwand Fernando Pisani(55.) zum fünften Mal Gästegoalie Ilya Bryzgalov. Noch einmal Hoffnung schöpften die Mighty Ducks nachdem Teemu Selanne tatsächlich erneut der Anschlusstreffer gelang. Es sollte aber der Schlusspunkt unter einer wilden, kurzweiligen Partie sein.
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BeitragVerfasst am: 25.05.2006, 08:35    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 25.05.2006

Carolina - Buffalo 3-4 (1-1/1-3/1-0)
(Serie 1-2)
Die teilweise harsche Kritik von Buffalos Trainer Lindy Ruff nach der 3-4 Niederlage in Raleigh an der Leistung seiner Mannschaft von vor zwei Tagen hat seine Wirkung nicht verfehlt. Heute Nacht nutzten die Sabres ihren Heimvorteil, kehrten den Spieß um und liegen Dank eines 4-3 Erfolges wieder mit 2-1 Siegen im Conferencefinale in Front.
Den letztendlich vorentscheidenden Vorsprung verschafften sich die Sabres durch drei Tore von Daniel Briere(22.pp/29.) und Ales Kotalik(33.) innerhalb von gut zehn Minuten im Mittelabschnitt. Anschließend musste Gästeschlussmann Cam Ward seinen Kasten zu Gunsten des Schweizer Torhüters Martin Gerber räumen.
Die Ursache für den zu diesem Zeitpunkt deutlichen Rückstand der Hurricanes war aber weniger die Vorstellung von Ward als die mangelnde Disziplin der Gäste. Schon beim 1-1 Ausgleichstreffer von Chris Drury(20.pp) kurz vor der ersten Pause standen die Hurricanes mit einem Mann weniger auf dem Eis. Die Sabres nutzten somit zwei von sieben Überzahlsituationen zu einem Torefolg und auch beim vierten Treffer von Kotalik war wiederum eine Strafe gegen Carolina angezeigt.
Nachdem die Hurricanes diese Rückschläge verdaut hatten, besannen sie sich auch ihrer spielerischen Qualitäten und stürmten mit dem Mute der Verzweiflung nach vorne. Noch vor der zweiten Pause sollte Cory Stillman(15./39.), der bereits die 1-0 Führung besorgt hatte, das Anschlusstor gelingen.
Im Schlussabschnitt spielten hauptsächlich die Gäste aus Raleigh nach vorne und die Sabres verlegten sich darauf, mit Mann und Maus verteidigend, ihre Führung zu halten. Am Ende erfolgreich: Nur noch Eric Staal(56.pp) konnte aus einem Powerplay heraus Ryan Miller überwinden.
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BeitragVerfasst am: 26.05.2006, 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 26.05.2006

Anaheim - Edmonton 6-3 (3-0/2-3/1-0)
(Serie 1-3)
Die Mighty Ducks of Anaheim konnten heute Nacht den ersten Matchball der Edmonton Oilers abwehren und verhinderten damit die Höchststrafe, sich ohne Sieg aus dem Western Conference Finale zu verabschieden. Mit 6-3 Toren verließen die Kalifornier den Rexall Place von Edmonton als Sieger.
Den Grundstein für den am Ende deutlichen Auswärtstriumph legten die Ducks vor allem im ersten Spielabschnitt. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und erarbeiteten sich in diesem Durchgang im Sekundentakt gute Einschussmöglichkeiten, auch weil sich die Oilers viel zu häufig richtig dumme Strafzeiten einhandelten und vor allem zum Ende des Spielabschnitts minutenlang nur mit drei Mann auf dem Eis standen. Sie verschlissen dabei Kräfte, die sie zum Spielende hin noch dringend benötigt hätten.
Den Torreigen in der kurzweiligen Playoffpartie eröffnete Dustin Penner(8./16.) und als dann auch noch vor der ersten Pause Ryan Getzlaf(20.pp) eine 5 gegen 3 Überzahlsituation genutzt hatte, schien die Partie zu Gunsten der Kalifornier gelaufen.
Angefeuert von ihren über 17.000 frenetischen Fans meldeten sich die Oilers aber noch einmal zurück ins Spiel. Während sie im ersten Durchgang nur dreimal Gästeschlussmann Jean-Sebastien Giguere, der den Vorzug gegenüber Ilya Bryzgalov bekam, prüfen konnten, brachten sie ihn nun richtig ins Schwitzen. Die Hausherren stürmten mit dem Mute der Verzweiflung nach vorne und ließen sich auch von einem weiteren Gegentor durch Ruslan Salei(26.) nicht beeindrucken. Belohnt für ihren Einsatz wurden die Oilers durch Treffer von Marc-Andre Bergeron(24.pp), Ryan Smyth(28.) und Georges Laraque(31.).
Nachdem die Hausherren bis auf 3-4 heran gekommen waren, hatte man den Eindruck als wäre der Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit. Die Mighty Ducks standen in dieser Phase der Partie mit dem Rücken zur Wand. Zwei Strafen kurz hintereinander gegen Ryan Smyth und Steve Staios störten jedoch den Spielfluss der Oilers und nahmen den Druck von den Mighty Ducks. Ein weiterer Torerfolg blieb den Gästen zunächst noch verwehrt, doch kaum standen ihre Gastgeber wieder mit fünf Mann auf dem Eis gelang Joffrey Lupul(39.) mit seinem Schuss vom Bullypunkt weg das 5-3.
Deutlich weniger furios verlief der Schlussabschnitt, in dem den Oilers sichtlich die Kräfte ausgingen. Den Schlusspunkt setzte wiederum Joffrey Lupul(59.en), diesmal mit einem 'Empty Net Goal'.
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BeitragVerfasst am: 29.05.2006, 07:16    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 27.05.2006

Carolina - Buffalo 4-0 (2-0/1-0/1-0)
(Serie 2-2)
Der Schweizer Schlussmann Martin Gerber in Diensten der Carolina Hurricanes hat das in ihn von Headcoach Peter Laviolette gesetzte Vertrauen vollauf erfüllt, alle 22 Torschüsse der gastgebenden Buffalo Sabres abgewehrt und bei seinem zweiten Playoffauftritt, in dem er von Beginn im Tor stand, seinen Kasten sauber gehalten.
Für Gerber war es der erste Playoff-Shutout in seiner NHL-Karriere, für sein Team sprang dabei ein ganz wichtiger 4-0 Auswärtserfolg heraus, wodurch sie die Serie mit den Sabres ausgleichen und sich wieder den Heimvorteil zurückholen konnten.
Weniger glücklich verlief die Partie für Buffalos Goalie Ryan Miller, der gleich von den ersten vier Torschüssen der Hurricanes zwei passieren lassen musste. Mark Recchi(7.) und Eric Staal(10.pp) legten mit ihren Treffern in den ersten zehn Spielminuten den Grundstein für den späteren Erfolg. Die Abwehr der Gastgeber wirkte keineswegs so sattelfest wie in den vorhergegangenen Partien. Das Fehlen von Henrik Tallinder, Teppo Numminen und Dmitri Kalinin, drei verletzten Stammverteidigern, konnten die Sabres in keinster Weise kompensieren.
Auch dem 3-0 von Carolinas Rookie Andrew Ladd(23.) unmittelbar nach der zweiten Pause ging ein mangelhaftes Defensivverhalten der Hausherren voraus. Die Partie war damit zu Gunsten der Südstaatler gelaufen. Den Schlusspunkt unter der doch recht einseitigen und im letzten Spielabschnitt wenig aufregenden Begegnung setzte Bret Hedican(57.) vier Minuten vor Spielende.
Carolinas Stürmer Eric Staal setzte seine persönliche Erfolgsserie fort. Er konnte in allen bisherigen 14 Playoffpartien der Hurricanes punkten. Sieben Tore und zwölf Assists beträgt seine eindrucksvolle Bilanz.

SPIELTAG 28.05.2006

Edmonton - Anaheim 2-1 (0-1/2-0/0-0)
(Serie 4-1)
Die Edmonton Oilers machten heute Nacht die Sensation perfekt. Dank eines 2-1 Auswärtserfolges im Pond of Anaheim gewannen die Westkanadier die Clarence Campbell Trophy als Western Conference Champion und ziehen als achtplatziertes Team nach der regulären Saison in das Stanley Cup Finale ein. Ein Kunststück, das seit Einführung des jetzigen Playoffmodi in der Spielzeit 1992/93 noch keinem Team gelungen war.
Für die Edmonton Oilers ist es die erste Finalteilnahme seit 1990, als sie zum letzten Mal die begehrteste Eishockeytrophäe der Welt gewinnen konnten. Heute Nacht sah es zunächst danach aus als könnten die kalifornischen Gastgeber ein sechstes Spiel erzwingen. Die Mighty Ducks machten recht viel Druck und konnten auch gleich ihre zweite Überzalsituation durch Francois Beauchemin(8.pp) zur 1-0 Führung nutzen. Zu diesem Zeitpunkt schien die Welt der Ducks noch in Ordnung. Doch gerade die mangelnde Powerplayverwertung sollte ihnen in der Folgezeit bis zum Ertönen der Schlusssirene noch zum Verhängnis werden.
Im Mittelabschnitt genügten den Oilers fünf Minuten um durch Tore von Ethan Moreau(24.) und Raffi Torres(29.) das Spiel zu ihren Gunsten zu wenden. Erst einmal in Führung gegangen konnten sie sich ganz auf ihre Defensivarbeit konzentrieren und verteidigten mit viel Körpereinsatz ihren knappen Vorsprung. Ob bei fünf gegen fünf, mit einem oder sogar zwei Mann weniger auf dem Eis, die Westkanadier kämpften um jeden Puck und blockten zahlreiche Schüsse ihrer Gastgeber. Sollte einmal die Scheibe bis zu ihrem Gehäuse vordringen, dann war Dwayne Roloson, der insgesamt 32 Schüsse parieren konnte, auf dem Posten.
Richtig brenzlig wurde es für die Kanadier in den letzten vier Spielminuten als zunächst wegen eines Wechselfehlers Radek Dvorak auf der Strafbank Platz nehmen musste, die Mighty Ducks Jean-Sebastien Giguere aus dem Tor nahmen und kurz darauf auch noch Chris Pronger, der den Puck über das Plexiglas befördert hatte, wegen Spielverzögerung geahndet wurde. Mit sechs gegen drei Feldspielern schafften es die Hausherren jedoch nicht auch nur einmal auf das Tor der Oilers zu schießen und scheiterten letztendlich an ihrer mangelnden Powerplayverwertung.

SPIELTAG 29.05.2006
Buffalo - Carolina 3-4 OT (2-1/1-2/0-0/0-1)
(Serie 2-3)
Noch ein Sieg fehlt den Carolina Hurricanes im Eastern Conference Final gegen die Buffalo Sabres um nach 2002 zum zweiten Mal in ihrer Franchisegeschichte in das Stanley Cup Finale einzuziehen.
Knapp neun Minuten waren heute Nacht im Raleigh Entertainment Center absolviert, als Cory Stillman(69.pp) am Schnellsten reagierte, sich die Scheibe schnappte und sie durch die Schoner von Sabres' Schlussmann Ryan Miller zum 4-3 Siegtor ins Netz bugsierte.
In der über die gesamten 60 Minuten der regulären Spielzeit sehr ausgeglichenen Partie hatten die Gäste aus BUffalo den erfolgreicheren Start erwischt. Im ersten Spielabschnitt konnten sich die Sabres durch Tore von Chris Drury(8.) und Derek Roy(18.) zwei Mal eine Führung verschaffen. Als dann auch noch Toni Lydman(22.) kurz nach der ersten Pause Martin Gerber im Tor der Hausherren zum 3-1 bezwang, standen die Zeichen auf Sieg der Sabres. Die Hausherren ersetzten nun Gerber durch Ward.
Nur gut drei Minuten später konnte NHL-Veteran Mark Recchi(26.) die Hurricanes wieder bis auf ein Tor heranbringen. Kurz darauf musste Jay McKee auf der Strafbank Platz nehmen. Die Hausherren nutzten diesen nummerischen Vorteil auf dem Eis konsequent aus. 20 Sekunden bevor die Strafe abgelaufen war glich Hurricanes Teamkapitän Rod Brind'Amour(31.pp) den Spielstand aus. Assistiert wurde er von Eric Staal, der auch in seiner 15. Playoffpartie in Folge punkten konnte.
Die folgende halbe Stunde bis zum Ende der regulären Spielzeit verlief relativ ereignisarm, wobei die Gäste aus Buffalo vor allem im letzten Spielabschnitt etwas mehr Spielanteile hatten, als die Hurricanes.
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BeitragVerfasst am: 01.06.2006, 07:54    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 31.05.2006

Carolina - Buffalo 1-2 OT (0-1/0-0/1-0/0-1)
(Serie 3-3)
Die Buffalo Sabres erkämpften sich mit einem 2-1 Overtimerfolg in der heimischen HSBC Arena ein entscheidentes siebtes Spiel um den Einzug in das am kommenden Montag beginnende Stanley Cup Finale. Nach 4 1/2 Minuten in der Verlängerung zog Buffalos Teamkapitän Daniel Briere(65.pp) aus Höhe des linken Bullykreises ab und sein Schlagschuss landete zum Siegtor für die Sabres hinter Cam Ward, der heute Nacht bei den Hurricanes wieder den Vorzug gegenüber Martin Gerber bekommen hatte, im Netz.
Für Briere war es bereits der zweite Overtimetreffer in den diesjährigen Playoffs. Er hatte schon beim 3-2 Erfolg gegen die Philadelphia Flyers in der Zusatzschicht getroffen. Seinem heutigen Treffer war eine Strafe gegen Doug Weight vorausgegangen.
In der insgesamt sehr ausgeglichenen Partie waren die Hausherren schnell durch J.P. Dumont(5.) mit 1-0 in Front gegangen, wohingegen die Hurricanes ihre Startschwierigkeiten hatten. Bis zur ersten Drittelpause war von den Gästen aus Raleigh, die immerhin zuvor zwei Mal in Folge das Eis als Sieger verlassen hatten, nur relativ wenig zu sehen.
Mit zunehmender Spieldauer bekamen die Hurricanes auch ein optisches Übergewicht, doch bei den wirklich gefährlichen Angriffen war Buffalos Schlussmann Ryan Miller, der heute Nacht eine ausgezeichnete Vorstellung ablieferte, auf dem Posten.
Erst vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit musste sich Miller, der insgesamt 25 Torschüsse abwehren konnte, von Carolinas Verteidiger Bret Hedican(57.) geschlagen geben und die Entscheidung über den heutigen Sieger sollte erst in der Verlängerung fallen.
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BeitragVerfasst am: 02.06.2006, 07:38    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 02.06.2006

Buffalo - Carolina 2-4 (0-1/2-0/0-3)
(Serie 3-4)
Die Carolina Hurricanes haben durch einen 4-2 Erfolg gegen die Buffalo Sabres in Spiel 7 die Eastern Conference gewonnen und werden ab Montag mit den Edmonton Oilers den ersten Stanley Cup Sieger in der Nach-Lockout-Ära ermitteln. Für die Truppe aus Raleigh ist es die zweite Finalteilnahme in vier Jahren.
Auch die entscheidende siebte Auseinandersetzung mit den Buffalo Sabres war allerdings knapp und hart umkämpft. Zu Beginn des Schlussdrittels lagen die Hurricanes noch zurück, drehten dann durch einen Kraftakt vor ihren begeisterten Fans noch die Begegnung.
Mike Commodore(13.) brachte die Gastgeber früh in Führung. Sein Fernschuss wurde von Adam Mair unglücklich ins eigene Tor abgefälscht. Die Sabres kämpften anschließend lange vergeblich um den Ausgleich. Erst vier Minuten vor Ende des Mitteldrittels sollte er gelingen. Doug Janik(36.) war mit seinem ersten NHL-Treffer erfolgreich. Er überwand Cam Ward mit einem platzierten Schuss nach einem Bully.
Es kam sogar noch besser für die Gäste: Jochen Hecht(40.), mit seinem zweiten Playofftreffer, sorgte 5 Sekunden vor Drittelende für die überraschende Führung der "Säbel". Doch die Canes zeigten sich nicht lange geschockt. Doug Weight(42.) egalisierte gleich nach Beginn des letzten Abschnitts. Kapitän Rod Brind`Amour(52.pp) war es in Überzahl vorbehalten, die Südstaatler wieder in Front zu bringen. Aus dem Gewühl heraus konnte er Ryan Miller, der schon am Boden war, überwinden. Auch die anschließende Dranphase der Gäste brachte dann keine Wende mehr. Im Gegenteil, Justin Williams(60.en) versenkte einen Konter erfolgreich zur Entscheidung. Der Jubel der 18.000 Fans in der Arena kannte nun keine Grenzen mehr und die Truppe von Peter Laviolette feierte den Triumph in der Eastern Conference ausgelassen.
Ab Montag kommt es nun zum großen Finale der Außenseiter zwischen den Edmonton Oilers und den Carolina Hurricanes.
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BeitragVerfasst am: 07.06.2006, 06:29    Titel: Stanley Cup Finale Antworten mit Zitat

SPIELTAG 06.06.2006

Edmonton - Carolina 4-5 (1-0/2-1/1-4)
(Serie 0-1)
Die Stadt Raleigh und ihre Einwohner waren bereit die Carolina Hurricanes, beim Versuch zum ersten Mal in deren Franchisegeschichte den Stanley Cup nach North Carolina zu entführen, zu unterstützen. Schon am Morgen gab es rund um das RBC Center 'Stanley Cup Breakfast' und auch das bei den us-amerikanischen Sportfans so beliebte 'Event-BBQ' auf dem Arenaparkplatz durfte nicht fehlen.

So gestärkt konnten die über 18.500 Besucher lautstark, im dreistelligen Dezibelbereich, ihr Team anfeuern. Gespannt durfte man darauf sein, ob die für die Gäste aus Edmonton doch relativ lange Spielpause von acht Tagen Auswirkungen auf ihr Spiel zeigen würde. Oilers Headcoach Craig McTavish zeigte sich kurz vor Spielbeginn noch zuversichtlich, dass seine Mannschaft von der ersten Minute an voll konzentriert auf dem Eis stehen wird. McTavish sollte recht behalten: Die Startphase der ersten Finalbegegnung sollte tatsächlich den Westkanadiern gehören und nach gut zwei Minuten musste auch gleich mit Mike Commodore der erste Hurricane auf der Strafbank Platz nehmen. Die Oilers konnten jedoch ihre erste nummerische Überlegenheit nicht nutzen. Die Dominanz der Westkanadier hielt aber auch in den folgenden fünf Minuten an und so war auch die 1-0 Führung von Fernando Pisani(9.), der bei einem Abpraller von Hurricanes' Schlussmann Cam Ward am Schnellsten reagierte, hochverdient.
Unverständlich war es dagegen, dass sich die Gäste in der Folgezeit noch zwei unnötige Strafen einhandelten und somit den Hurricanes Gelegenheiten gaben zumindest optisch ins Spiel zu finden. Solche Geschenke nahmen die Hausherren aber nicht an, sondern brachten sich durch eigene Strafen im Minutentakt selbst in die Bretouille. Es sollte aber beim aus Sicht der Hausherren schmeichelhaftem 0-1 Rückstand bis zur ersten Pause bleiben.

Die ersten zehn Minuten des Mittelabschnitts konnten die Hurricanes etwas ausgeglichener gestalten, wobei ihre Gäste erneut die hochkaraätigeren Einschussmöglichkeiten verbuchen konnten. Richtig turbulent wurde es vor dem Tor von Ward in der 30. Spielminute. Mit fünf Mann im eigenen Torraum verteidigend, hatte Niclas Wallin nur noch die Möglichkeit mit dem Handschuh den Puck abzudecken und aus der Gefahrenzone zu schieben. Den daraus resultierenden Strafschuss verwandelte Chris Pronger(31.ps) eiskalt zum 2-0. Es war der erste Penalty Shot in der langen NHL-Karriere des Topverteidigers. Für die Gastgeber kam es kurz darauf noch schlimmer. Beim Schuss von Ethan Moreau(37.) von der blauen Linie kam auch noch Pech hinzu. Aaron Ward fälschte diesen unhaltbar für Ward ins eigene Netz ab. Hoffnung schöpften die Hurricanes wieder als ihr Teamkapitän Rod Brind'Amour(38.) mit einem Rebound keine Mühe hatte ihn einzunetzen. In den furiosen 60 Sekunden vor Drittelende hatten beide Teams noch je zwei 100%ige Einschussmöglichkeiten zu verbuchen.

Einen Traumstart in den Schlussabschnitt erwischten die Hausherren indem Ray Whitney(42.) mit einem Schlagschuss in das kurze Toreck G&aml;stegoalie Dwayne Roloson alt aussehen ließ. So richtig laut wurde es im weiten Rund nachdem erneut Ray Whitney(46.pp) eine gegen Ethan Moreau verhängte Strafe ausnutzte um den Spielstand zu egalisieren. Die Kanadier zeigten sich hiervon aber kaum geschockt und nahmen den offenen Schlagabtausch an. In Überzahl erarbeiteten sie sich einige gute Chancen um erneut in Führung zu gehen, doch dann war ihr Mann an der blauen Linie unachtsam und verlor die Scheibe an Justin Williams(51.sh), der nach seinem Alleingang erstmals die 'Canes' in Front brachte.
Die Parade des Spiels machte Cam Ward acht Minuten vor Partieende, als er bei einem Schuss von Shawn Horcoff aus kurzer Distanz mit einem Hechtsprung den Puck noch abwehren konnte. Beim Powerplaytreffer von Ales Hemsky(54.pp) kurz darauf war Ward dann wiederum machtlos. Zu seinem ersten Playoffeinsatz 2006 kam Ty Conklin in der 55. Spielminute, nachdem Roloson verletzungsbedingt das Eis verlassen musste.
Der Ersatzgoalie der Oilers sollte auch die tragische Rolle des Spiels übernehmen. 23 Sekunden vor Drittelende, als sich wohl schon viele auf eine Verlängerung eingestellt hatten, spielte er hinter dem Tor stehend die Scheibe völlig blind zu dem hinter ihm wartenden Ryan Smyth, dass sie dieser nicht kontrollieren konnte und Rod Brind'Amour(60.) bedankte sich mit dem 5-4 Siegtor in der überaus kurzweiligen und 60 Minuten bannenden Partie.
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