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Play-off's NHL


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Richter38
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BeitragVerfasst am: 19.04.2006, 21:26    Titel: Play-off's NHL Antworten mit Zitat

Postet hier allgemeine NHL Play-off Meldungen rein!!!! resp. Resultate rein

Play-off''s haben in der NHL immer eigene Gesetze, also machen wir doch auch ein eigenes Topic auf!!! Smilie

Hopp Detroit! Win the game, win the serie, win the cup! Aber eben, gute Saison, gab bei den Wings oft auch miese Play-off's.

Lassen wir uns überraschen
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Wir kommen daher, mit Ketten und mit Sägen und machen aus den Haifischen (Köln) Fischkroketten, shalalalala .............
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BeitragVerfasst am: 24.04.2006, 09:04    Titel: Antworten mit Zitat

PLAYOFFVORSCHAU

Eastern Conference

OTTAWA SENATORS - TAMPA BAY LIGHTNING

Die Mannen aus der kanadischen Hauptstadt dominierten von Saisonbeginn an die Eastern Conference mit erfrischendem Eishockey fast nach Belieben. Seit Januar 2006 waren aber auch bei ihnen Schwächen auszumachen, so dass der Kampf mit den Carolina Hurricanes um die Krone im Osten bis zuletzt spannend blieb. Die Senators gewannen nur drei ihrer letzten zehn Partien, blieben aber trotzdem noch die Mannschaft mit der besten Tordifferenz.
Ein Grund für den zunächst überragenden Erfolg waren die brillianten Leistungen von Schlussmann Dominik Hasek, der sich jedoch Anfang März an der Leiste verletzte und wahrscheinlich erst im Mai wieder zum Einsatz kommen wird. Sein Ersatzmann Ray Emery ließ den Tschechen bisweilen schmerzlich vermissen.
Ein weiterer Grund war das perfekte Kombinationsspiel der ersten Sturmreihe um die Flügelstürmer Dany Heatley und Daniel Alfredsson, sowie Center Jason Spezza, welche die gefährlichste Formation der vergangenen Saison bildeten. Die Verteidiger blieben punktemäßig dagegen relativ unauffällig, glänzten dafür mit ihren Plus-Minus-Werten. Drei der fünf besten Blueliner - Wade Redden, Rookie Andrej Meszaros und Brian Pothier - in dieser Kategorie kommen aus Ottawa. Das überdurchschnittlich gute Unter- und Überzahlspiel der Senators brachte ihnen jeweils den vierten Rang in der Liga ein.

Als Titelverteidiger und damit auch als Favorit in die vergangene Spielzeit gestartet, taten sich die Lightning schwer überhaupt die Playoffs zu erreichen. Sie schafften es nie ihre Form vom vorletzten Jahr zu finden und mussten bis zum Schluss mit den Toronto Maple Leafs und den Atlanta Thrashers, die sie letztendlich mit zwei Punkten Abstand hinter sich ließen, um den Einzug in die Finalrunde kämpfen. Herausragende Akteure haben sie mit ihren drei Topcentern Brad Richards, Vaclav Prospal und Vincent Lecavlier, wobei es lediglich der Erstgenannte auf gute 91 Punkte brachte. Seine Kollegen schafften es 'nur' auf 80 bzw. 75 Zähler.
Trainer John Tortorella setzte während der gesamten Saison insgesamt nur acht verschiedene Verteidiger ein, was als ein Pluspunkt zu werten ist, verfügt aber außer mit Dan Boyle nicht über einen richtigen, knallharten Blueliner. Die Torhüter John Grahame, der voraussichtlich zu Beginn der Playoffs den Kasten bei den Lightning hüten wird, und Sean Burke waren zwar meist ein sicherer Rückhalt, konnten aber mit ihren erreichten Werten nicht im Konzert der großen Goalies mitwirken. Die Leistungen bei Situationen mit nummerischen Vor- und Nachteilen hielten sich ebenfalls in Grenzen. Tampa Bay befindet sich dort nur unter den letzten zehn NHL-Teams.

CAROLINA HURRICANES - MONTREAL CANADIENS

Die Hurricanes gehören sicherlich zu den Überraschungen der Saison 2006. Sie erreichten nicht nur die Playoffs, sondern mussten lediglich wegen einem Punkt den ersten Platz in der Eastern Conference den Ottawa Senators überlassen. Zu verdanken ist diese außerordentliche Leistung besonders Mittelstürmer Eric Staal, der sowohl mit seinen 100 Punkten, als auch mit seinen 19 Powerplay- und vier Unterzahltoren praktisch in jeder Situation herausragend agierte. Allgemein sind die Sturmreihen gut bestückt, erreichten immerhin drei von Staals Kollegen mindestens 70 Punkte. Mit Sicherheit wären es vier Spieler geworden, hätte sich Erik Cole am 6. März nach einem üblen Bandencheck von Pittsburghs Brooks Orpik nicht eine schwere Arm- und Wirbelverletzung zugezogen, die ihn auch in den Playoffs zu einer Pause zwingt.
Mit der Verpflichtung von Mark Recchi und Doug Weight wurde die Offensivabteilung allerdings in der Tiefe verbessert. Als Schwachpunkt könnte sich die Defensivarbeit der Südstaatler erweisen, kassierten sie mit 260 Treffern mehr als alle anderen Playoffteilnehmer, außer die Tampa Bay Lightning. Einen gewissen Anteil an dieser durchwachsenen Bilanz hatte auch Goalie Martin Gerber, der mit 2,78 Gegentoren im Schnitt und einer Fangquote von 90,6 Prozent nicht die besten Zahlen erreichte. Obwohl die Hurricanes mit Rod Brind'Amour einen weiteren Spieler mit 19 Powerplaytoren in ihren Reihen haben, belegen sie nur den 17. Platz in der Überzahleffektivität. Die Unterzahlreihen schnitten mit Rang 19 sogar noch dürftiger ab. Ein großes Plus steht dafür vor der Heimstärke. Die 31 Siege und nur zehn Niederlagen im RBC Center verschafft den Hurricanes hinter den Nashville Predators die zweitbeste Heimbilanz.

Nachdem die Canadiens schon in der vergangenen Saison die Playoffs erreichten, befinden sie sich zum zweiten Mal in Folge in der Runde der letzten 16 Mannschaften. Dieses 'Kunststück' gelang ihnen zuletzt zwischen 1995 und 1998, als sie sich sogar drei Mal hintereinander qualifizieren konnten. In diesem Jahr war es erneut eng, betrug der Abstand zum neunten Platz nur drei Zähler. Dass es am Ende knapp wurde, war bestimmt nicht die Schuld von Goalie Cristobal Huet. Der eigentlich hinter Jose Theodore als zweiter Mann eingeplante Franzose stieg nach einer Verletzung zur Nummer Eins auf und zeigte als solche erstaunliche Leistungen. Er erreichte die beste Fangquote der Liga und liegt mit 2,20 Gegentoren im Schnitt auf Rang Vier. Neben ihrem Torhüter können die Candiens mit ihrer Überzahlquote eine weitere Stärke vorweisen. Nach den Detroit Red Wings und den Divisionskontrahenten aus Toronto, Buffalo und Ottawa nutzten sie ihre nummerischen Möglichkeiten als fünfbestes Team aus. Unter den Stürmern befinden sich mit Alexei Kovalev und Saku Koivu nur drei auffällige Spieler. Während der Russe 65 Punkte in 69 Spielen schaffte es der Finne in 72 Partien auf 62 Zähler. Die Canadiens verfügen dafür jedoch über drei torgefährliche Blueliner. Andrei Markov, Sheldon Souray und Craig Rivet trafen immerhin zusammen 29 Mal ins Schwarze.

NEW JERSEY DEVILS - NEW YORK RANGERS

Wie schon in den vergangenen acht Spielzeiten erreichten die Devils auch in dieser Saison die Playoffs. Wie bereits fünf Mal in dieser Zeitspanne passiert, erreichten sie dies wieder als bestes Team der Atlantic Division. Dicht gefolgt von den Philadelphia Flyers, die nur wegen der niedrigeren Anzahl von Siegen unterlagen, und den New York Rangers, die es auf lediglich einen Zähler weniger brachten, haben sie den Platz an der Sonne durch einen beispiellosen Endspurt von zehn Siegen in Folge sichergestellt. Dass sie diesen in der ersten Runde gegen ihre Erzfeinde aus Manhattan fortsetzen, dürfte Utopie sein, wenngleich sie zahlreiche Stanley-Cup-Gewinner und damit eine Menge Erfahrung in die Waagschale werfen können. Allen voran steht Goalie Martin Brodeur, der zu den Besten seines Fachs gehört und schon drei Titel holte. Bei den Stürmern stachen Rechtsaußen Brian Gionta und Center Scott Gomez heraus. Sie punkteten 89 bzw. 84 Mal, was sie mit über 30 Zählern Abstand zu den Erfolgreichsten ihres Teams machte. Patrick Elias ist jedoch ebenfalls nicht zu unterschätzen, gelangen ihm nach überstandener Hepatitis B Erkrankung über 1,18 Zähler pro Spiel. Die Offensivkraft der Verteidiger in New Jersey hielt sich dagegen in Grenzen, wobei Brian Rafalski mit 43 Assists die zweitmeisten Vorlagen gab und damit wenigstens als Vorbereiter glänzte. Obwohl die Devils mit Abstand die fairste Mannschaft waren und deshalb die wenigsten Unterzahlsituationen zu meistern hatten, belegten sie nur den 16. Platz in dieser Kategorie. Im Powerplay stellten sie sich sogar um zwei Ränge schlechter an, was auch zur schlechtesten Offensivleistung aller Playoffteilnehmer, außer den Calgary Flames, führte.

Nachdem die Rangers 1994 den Stanley Cup gewonnen hatten, qualifizierten sie sich in den drei darauffolgenden Jahren ebenfalls für die Playoffs. Anschließend mussten sie jedoch eine Durststrecke von sieben Jahren ohne eine Teilnahme verstreichen lassen, ehe sie diesmal wieder dabei sind. Zu verdanken ist dies sicherlich der guten Personalpolitik. Es wurde ein Kader aus jungen Talenten zusammengestellt, die mit erfahrenen Akteuren ein ansehnliches Kollektiv bilden. Besonders ansehnlich und das fast immer war der sogenannte Star der 'Blueshirts', Jaromir Jagr, der endlich die in ihn gehoffte Leistung zeigte. Mit 123 Punkten belegte er hinter San Joses Joe Thornton Rang Zwei der Topscorer und schoss mit 56 Toren die zweitmeisten Treffer aller NHLer. Hinter ihm rangieren in New York Michael Nylander und Martin Straka, die die '70-Punktemarke' klar überschritten. Da die Stürmer sehr offensiv agierten, hielten sich die Verteidiger meist zurück und konzentrierten sich mehr auf das Verhindern von Toren. Dies gelang ihnen sehr gut, kassierten die Rangers nach den Ottawa Senators doch die wenigsten Gegentreffer im Osten. Bei dieser Bilanz tatkräftig mitgeholfen hat Schlussmann Henrik Lundqvist. Obwohl er sich im ersten NHL-Jahr befindet, stand er mit seiner Fangquote und seinen Schnitt an Gegentoren unter den besten fünf Goalies der Liga. Um zehn bzw. sechs Plätze besser als ihre Erst-Runden-Kontrahenten aus New Jersey verhielten sich die Mannen mit der Freiheitsstatue auf der Brust in Über- und Unterzahlsituationen.

BUFFALO SABRES - PHILADELPHIA FLYERS

Für die sogenannten Experten fast genauso überraschend wie die Carolina Hurricanes präsentierten sich die Buffalo Sabres in der letzten Saison. Nach drei playofflosen Spielzeiten haben sie sich eindrucksvoll mit der drittbesten Bilanz im Osten zurückgemeldet und das obwohl sie sich in der starken Northeast Division befinden. Ausschlaggebend für die gute Platzierung war mit Sicherheit die Leistung in Über- und Unterzahl. Alleine 101 Mal trafen sie im Powerplay, was ihnen den dritten Rang bescherte. Mit mindestens einen Mann weniger am Eis schnitten sie sogar noch um einen Platz besser ab. Realisiert wurden die guten Ergebnisse mit einem äußerst ausgeglichenem Kader, der ohne große Namen auskommt und über zahlreiche Akteure verfügt, die in der Lage sind ein Spiel zu entscheiden. Von den Stürmern sind deshalb nur Daniel Briere und Maxim Afinogenov herauszuheben. Während es der Kanadier auf über 1,2 Punkte pro Partie brachte, führte der Russe mit 73 Zählern die Bestenliste der Sabres an. Als erfolgreichster Blueliner entpuppte sich Brian Campbell Dank seiner zwölf Tore und 32 Assists, wobei die defensiv ausgerichteten Henrik Tallinder und Dmitri Kalinin sicherlich zu den besten Abräumern der Liga zählen. Den Job zwischen Pfosten teilten sich Ryan Miller und Martin Biron im Verhältnis 58 zu 42. Beide lieferten solide Leistungen ab, konnten sich aber mit ihren erreichten Statistiken nicht unter den zehn Topgoalies platzieren. Dass Miller, der unterm Strich etwas besser agierte, zudem vor dieser Saison erst 18 NHL-Spiele - keines davon in den Playoffs - absolviert hat, könnte zu einem entscheidenden Punkt werden.

Mit einer durchwachsenen Tordifferenz von +8 erreichten die Flyers zum elften Mal in Folge die Runde der letzten 16, was zur Frage führt: Ist die Offensiv- oder die Defensivabteilung zu schwach? Der Trend geht in Richtung Verteidigung, denn lediglich die Carolina Hurricanes und die Tampa Bay Lightning kassierten mehr Treffer aller Playoffteilnehmer. Wie bei diesen Teams hapert es auch in Philadelphia besonders auf der Torhüterposition. Sowohl Antero Niittymaki, als auch Robert Esche mussten im Schnitt fast drei Mal pro Partie hinter sich greifen und konnten auch mit ihren Fangquoten von unter 90 Prozent nicht überzeugen. Über mangelnde Unterstützung von ihren Verteidigern können sie sich eigentlich nicht beklagen, agieren doch zahlreiche gute Leute vor ihnen. Herauszuheben ist dabei Joni Pitkanen, der sich als einer der besten Blueliner der Liga präsentierte. Schmerzlich vermisst werden allerdings die Ausfälle von den Leistungsträgern Chris Therien und Kim Johnsson. Beide wären die Garanten für die nötige stabile Abwehr gewesen, fehlen aber bereits seit mehr als zwei Monaten und werden auch nicht in naher Zukunft den Kader verstärken. Die Offensive ist hingegen intakt, wobei es keinem Stürmer gelang die '80-Punktemarke' zu erreichen. Simon Gagne und Peter Forsberg hätten es sicherlich geschafft, hätten sie nicht verletzungsbedingt auf zehn bzw. 22 Spiele verzichten müssen. Sie kamen trotzdem als beste Flyer auf 79 bzw. 75 Zähler. Ihren Gegnern hoffnungslos unterlegen sind sie jedoch bei den 'Special Teams'. Im Penalty Killing schnitten die Flyers als drittschlechteste Mannschaft ab, im Powerplay erreichten sie nur den 16. Rang.

Western Conference

DETROIT RED WINGS - EDMONTON OILERS

Die Edmonton Oilers sind immer ein unangenehmer Gegner, egal gegen wen sie spielen. Also dürfte auch das punktbeste Team der Vorrunde, die Detroit Red Wings, davor gewarnt sein, ihre Kontrahenten um den Einzug in die Conference Halbfinale zu unterschätzen. Wenn gleich natürlich nahezu alles für die Mannschaft aus der Autostadt spricht: Erfahrung, Torgefährlichkeit, Defensivstärke, Besetzung der Torwartposition, Special Teams u.v.m. In fast allen Kategorien dürften die Red Wings den Oilers überlegen sein.
Nicht zu verachten ist aber der Kampfgeist, der die Kanadier mit einem Endspurt in die Playoffs brachte, als sie die wichtigen Partien für sich entscheiden konnten. Was also soll man anderes erwarten, wenn der Erstplatzierte auf den Achtplatzierten trifft, als dass der Favorit sich durchsetzt?

Die Red Wings haben während der regulären Saison die zweitmeisten Treffer (302) erzielt und die zweitwenigsten zugelassen (203). Außerdem wurde mit 31 Auswärtssiegen eine neue Bestmarke aufgestellt, die zeigt, dass die Red Wings in der Lage sein werden, eventuelle Ausrutscher zu Hause schnell im fremden Stadion zurecht zu biegen.
Aber Detroit galt schon des häufigeren als unschlagbar und dann zogen sie gegen 'Underdogs' wie die Mighty Ducks of Anaheim in 2003 oder die Calgary Flames in 2004 den Kürzeren. An diese Szenen werden sich die Oilers bestimmt gut erinnern und ihre kleine Chance suchen, den großen Red Wings doch ein Bein zu stellen.

DALLAS STARS - COLORADO AVALANCHE

In den vergangenen Jahren war diese Partie ein Kandidat für das Conference Finale, doch die Zeiten haben sich mit der Einführung des 'Salary Cap' geändert. Vor allem für das Team aus Colorado, das mit dem erneuten zweiten Platz in der Division nur auf Platz 7 im Westen abschloss und damit hinter den Erwartungen zurück blieb. Möchte das Team aus Denver um den Stanley Cup mitreden, muss es nun das Feld von hinten aufräumen. Beispiele für solche Erfolgsgeschichten gibt es in der Vergangenheit schon mehr, doch mit den Stars wartet gleich ein großer Fels, den es aus dem Weg zu räumen gilt. Doch die letzten Auftritte der Avalanche lassen im Fanlager nicht gerade Hoffnung aufkommen, zu schwach präsentierte man sich da und schaffte nur knapp die Playoffs.
So klammert sich das Umfeld an ein paar Wünsche. Der zur 'Trading Deadline' verpflichtete Torhüter Jose Theodore möge seine Form von 2001-02 wieder finden und den Stars das Tore schießen schwer machen. Diese Seite gilt ohnehin als die Schwachstelle des Teams aus Texas, denn lediglich 175 Toren in der Saison bedeuten nur Platz 24 in der Liga. Dafür steht die Defensive wie eine Eins.
Bei Colorado genau das Gegenteil, denn die Spieler von Trainer Joel Quenneville präsentierten sich im Schnitt mit 3,42 Toren pro Partie äußerst offensivstark, aber schwach in der Defensive. Weiterhin weist die reguläre Saison eine negative Auswärtsbilanz auf, doch um weiter zu kommen, müssen schließlich Auswärtserfolge her. Demnach sind die Dallas Stars Favorit in der Serie, aber die Colorado Avalanche hätten genug Potenzial die Runde zu überstehen, wenn sie es denn ausschöpfen.

CALGARY FLAMES - MIGHTY DUCKS OF ANAHEIM

Es ist wieder so weit. Die Calgary Flames stehen im Viertelfinale der Western Conference und sind bereit, wie schon 2004, das Playofffeuer im Süden Albertas zu entfachen. Doch anders wie vor zwei Jahren als sie als krasser Außenseiter bis in das Stanley Cup Finale vorgedrungen waren, tragen sie in diesem Jahr die Bürde des Favoriten. Als Gewinner der Northwest Division sind die Erwartungen an die Flames bei ihrer Anhängerschar deutlich höher. Ein Weiterkommen gegen die sechstplatzierten Mighty Ducks of Anaheim ist für sie schon Pflicht.
Mit der zusätzlichen Belastung und der Erfahrung von vor zwei Jahren sollte dies für die Flames auch machbar sein. Vor allem da sie auch in der vergangenen Saison von ihrem herausragenden finnischen Schlussmann Miikka Kiprusoff nicht enttäuscht wurden. Kiprusoff zählte während der regulären Saison zu den Besten seines Faches und warum sollte sich dies in den Playoffs ändern.
Ein weiterer Trumpf der Westkanadier ist ihr ungeheurer Kampfeswille und ihre Einsatzbereitschaft. Vor allem in den Heimpartien, vor ihren fanatischen Fans, können es sich die Flames nicht erlauben einen Gang zurückzuschalten und wenn die Defensivarbeit und die mannschaftliche Geschlossenheit stimmt, dann brauchen auch die Stürmer nicht so oft treffen.
Der Angriff scheint die Achillesferse der Flames zu sein. Dabei hat sich ihr Teamkapitän Jarome Iginla nach einem schwachen Saisonstart doch noch gefangen und die Saison 2005/06 immerhin mit 67 Scorerpunkten, davon 35 Tore, abschließen können.
Der beste Neuzugang gegenüber dem Team der Flames von 2004 war Verteidiger Dion Phaneuf. Der erst 21-jährige Rookie war eine Bank im Überzahlspiel der Westkanadier. Mit 20 Toren weist der junge 'Blueliner' eine beeindruckende Bilanz vor.

Die Mighty Ducks of Anaheim gefällt die Rolle als Außenseiter. Schon 2003 drangen sie völlig unerwartet bis in das Stanley Cup Finale vor, in dem sie sich erst den New Jersey Devils in sieben Spielen geschlagen geben mussten. Nach einem Jahr Playoffpause in 2004 melden sich die Südkalifornier wieder zurück ins Rennen um die begehrteste Eishockeytrophäe. Warum sollte ihnen also solch ein Kunststück nicht erneut gelingen.
Das Spiel der Mighty Ducks steht und fällt mit ihrer ersten Sturmformation. Heimkehrer Teemu Selanne ist zurück in Anaheim und fühlt sich dort sichtlich am Wohlsten. Nach zuletzt enttäuschenden Jahren in San Jose und Colorado ist der 'Finish Flash' fast wieder der Alte. Das Zusammenspiel mit Andy McDonald und Joffrey Lupul klappt sowohl bei 5 gegen 5 als auch im Powerplay blind. Die drei Stürmer der Ducks brachten es zusammen auf 228 Scorerpunkte.
Auch in der Defensive hat sich bei den Ducks einiges getan. Mit Scott Niedermayer haben sie einen der besten Verteidiger der Liga in ihren Reihen, der auch über genügend Playofferfahrung verfügt und auch schon drei Stanley Cup Ringe sein Eigen nennen darf. Im Tor bot Jean-Sebastien Giguere während der regulären Saison eine solide Vorstellung, ob ihm jedoch allein das Vertrauen geschenkt wird oder nicht doch auch Ersatzmann Ilya Bryzgalov einige Male zum Einsatz kommen wird, muss sich herausstellen.

NASHVILLE PREDATORS - SAN JOSE SHARKS

Vor zwei Jahren sind die Nashville Predators zum ersten Mal in ihrer Franchisegeschichte in die Playoffs, damals als Achtplatzierte, eingezogen. Dort trafen sie in der ersten Runde auf die Detroit Red Wings und es blieben ihnen nur wenig Zeit Playoffluft zu schnuppern. In diesem Jahr soll die Playoffteilnahme schon noch etwas länger dauern. Immerhin stehen die Predators als nach Punkten drittbeste Mannschaft des Westens und heimstärkstes Team der Liga unter den besten acht der Western Conference.
Der Heimvorteil könnte auch die entscheidende Rolle in der Runde gegen die San Jose Sharks spielen. Einen Wermutstropfen mussten die Predators kurz vor Saisonende noch schlucken. Ihr Stammtorwart Tomas Vokoun wird ihnen beim Titelkampf nicht zur Verfügung stehen, so muss der unerfahrene Chris Mason über sich hinauswachsen. Gerade gegen die offensivstarken San Jose Sharks ein schwieriges Unterfangen. Die Predators verfügen über eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Nachwuchstalenten. Der Kopf der Mannschaft und auch ihr Topscorer ist zweifelsfrei Neuzugang Paul Kariya. Der Linksaußen aus Anaheim brachte es in der vergangenen Saison auf 85 Punkte. Bester Torschütze der Predators wurde mit 32 Treffern Mike Sillinger. Kaum weniger oft trafen Linksaußen Steve Sullivan (31 Tore) und Center Yanic Perreault (22 Tore). Gerade diese mannschaftliche Ausgeglichenheit im Sturm spricht für die Predators.

So ausgeglichen müssen die San Jose Sharks im Angriff, dem Prunkstück ihres Spiels, gar nicht sein. Mit dem Topscorer der Liga Joe Thornton (125 Scorerpunkten) und dem Torschützenkönig der Spielzeit Jonathan Cheechoo (56 Tore) haben die Kalifornier zwei Stürmer in ihren Reihen, die jede Partie zu Gunsten ihres Teams allein entscheiden können. Dank ihrer Punkte schafften es die Sharks noch in den letzten Wochen aus den unteren Tabellenregionen der Western Conference bis auf Platz Fünf vorzurücken.
In der Defensive der Sharks sieht es nicht ganz so gut aus. Mit 242 Gegentreffern in 82 Saisonpartien liegen sie nur im Mittelfeld der Liga. Ihre bester Verteidiger war Tom Preissing mit einem +/-Wert von 17 und besonders aus deutscher Sicht erfreulich Christian Ehrhoff mit +10. Im Tor der Sharks wird Vesa Toskala stehen, der sich gegenüber Evgeni Nabokov, den Stammplatz bei den Kaliforniern erkämpft hat.
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BeitragVerfasst am: 24.04.2006, 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

Sonntag, 23.04.2009
Conference Viertelfinale

NY Rangers - New Jersey 1-6 (1-1/0-2/0-3)
(Serie 0-1)
Colorado - Dallas 5-2 (1-2/3-0/1-0)
(Serie 1-0)
Montreal - Carolina 6-1 (2-1/2-0/2-0)
(Serie 1-0)
Philadelphia - Buffalo 2-3 2.OT (0-1/1-1/1-0/0-0/0-1)
(Serie 0-1)

Montag, 24.04.2006
Conference Viertelfinale

Edmonton - Detroit 4-2 (1-1/2-1/1-0)
(Serie 1-1)
San Jose - Nashville 3-0 (3-0/0-0/0-0)
(Serie 1-1)
Tampa Bay - Ottawa 4-3 (1-1/1-1/2-1)
(Serie 1-1)
Anaheim - Calgary 4-3 (2-0/1-2/1-1)
(Serie 1-1)
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BeitragVerfasst am: 25.04.2006, 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 25.04.2006
Conference Viertelfinale

Montreal - Carolina 6-5 2.OT (3-0/0-2/2-3/0-0/1-0)
(Serie 2-0)
Mit einem schönen Schlagschuss beendete Michael Ryder(14.pp/83.) auf Vorlage von Christopher Higgins nach gut 2 1/2 Minuten in der zweiten Overtime einen wilden Schlagabtausch zwischen den Montreal Canadiens und Carolina Hurricanes zu Gunsten der frankokanadischen Gäste. Für die Candiens war es bereits der zweite Sieg im RBC Center von Raleigh. Die nächsten zwei Partien, in denen sie die Playoffserie für sich entscheiden können, dürfen sie im heimischen Bell Centre antreten.
Die Gäste erwischten auch heute Nacht einen traumhaften Start. Es war noch keine Viertelstunde gespielt, da lagen sie nach Treffern von Jan Bulis(5.), Ryder und Radek Bonk(15.) schon mit 3-0 in Front. Für den Schweizer Schlussmann Martin Gerber in Diensten der Hurricanes war der Arbeitstag damit vorab beendet. Er wurde von Coach Peter Laviolette durch Cam Ward ersetzt.
Die folgende halbe Stunde gehörte ganz und gar den Hausherren. Kurz nach der Pause lätete Matt Cullen(22.) die Aufholjagd der Hurricanes ein, die Rod Brind'Amour(30.pp/42.pp) und Ray Whitney(41.pp) mit drei Überzahltoren fortsetzten. Die Canadiens wirkten nun angeschlagen, zeigten aber noch Moral. Nur vier Minuten nach dem Rückstand schossen sie Alexei Kovalev(46.) und Richard Zednik(46.) binnen 36 Sekunden wieder in Front. So mussten die Hausherren in den letzten zwei Minuten der regulären Spielzeit alles auf eine Karte setzen, Schlussmann Cam Ward für einen weiteren Feldspieler vom Eis nehmen, und hatten damit Erfolg. Cory Stillman(59.) rettete die Hurricanes mit einem platzierten Schuss neben dem rechten Pfosten in die Verlängerung.

NY Rangers - New Jersey 1-4 (0-2/0-1/1-1)
(Serie 0-2)
Ohne ihre verletzten erfahrenen Stützen Jaromir Jagr in der Offensive und Darius Kasparaitis in der Verteidigung hatten die New York Rangers auch bei ihrem zweiten Auftritt in der Continental Airlines Arena von East Rutherford erst recht keine Chance gegen die New Jersey Devils.
Erneut waren es die 'Special Teams' der Hausherren, welche die Entscheidung zu ihren Gunsten herbeiführten. Nach sechs Powerplaytoren im ersten Aufeinandertreffen konnten die Devils heute Nacht zwar nur einmal aus einer nummerischen Überlegenheit heraus durch Brian Gionta(15.pp) profitieren, dafür präsentierte sich John Madden(8.sh/40.sh/53.) bei Unterzahl äußerst torgefährlich.
Gleich zwei Mal gab er Gästegoalie Kevin Weekes das Nachsehen als die Hausherren mit einem Mann weniger auf dem Eis standen. Doch damit war der Torhunger von Madden noch nicht gestillt. Nachdem Blair Betts(46.) das Ehrentor für die 'Blueshirts' gelungen war, setzte der Unterzahlspezialist der Devils noch einen drauf und komplettierte mit dem Treffer zum 4-1 Endstand seinen ersten Playoff-Hattrick.
New Jersey liegt nun in der Playoffserie gegen ihre Lokalrivalen aus Manhattan mit 2-0 in Front. Aus statistischer Sicht ein gutes Vorzeichen für ihr Weiterkommen. Noch nie in ihrer Franchisegeschichte sind die Devils in den Playoffs nach einer solchen Führung noch gescheitert.

Philadelphia - Buffalo 2-8 (0-5/1-1/1-2)
(Serie 0-2)
In einer völlig desolaten Verfassung präsentierten sich die Philadelphia Flyers bei ihrem zweiten Gastauftritt in der HSBC Arena von Buffalo. Nachdem sie die erste Partie gegen die Buffalo Sabres erst in der zweiten Verlängerung mit 2-3 verloren hatten, gingen sie heute Nacht sang- und klanglos mit 2-8 unter.
Einen rabenschwarzen Abend erwischte dabei nicht nur Robert Esche im Tor der Gäste, der während seines 20-minütigen Kurzeinsatzes gleich fünf Mal nach den Treffern von J.P. Dumont(2./20.pp), Chris Drury(4.pp), Ales Kotalik(13.) und Jason Pominville(20.pp) die Scheibe hinter sich aus dem Netz holen musste.
Nach einer Viertelstunde war die Partie für die Hausherren entschieden. Die Flyers versuchten nun mit völlig übertriebener Härte zu reagieren und brachten sich dadurch erst recht in die Bretouille. Sabres' Headcoach fasste es hart aber passend zusammen: "Sie (die Flyers) haben wie Idioten gespielt und umso mehr sie das taten, desto mehr Freude hatten wir am Spiel."
Die Zeiten, in denen man wie die legendären 'Broadstreet Bullys' zum Erfolg kommen kann sind eben vorbei. Spielwitz und -freude ist angesagt und beides hatten die Sabres. Im Mittelabschnitt komplettierte J.P. Dumont(30.pp) seinen Hattrick und im Schlussabschnitt machte es Jason Pominville(49./59.) mit den Treffern zum 8-2 Endstand seinem Sturmkollegen nach.
Auf Seiten der völlig überforderten und disziplinlosen Flyers konnten Simon Gagne(21.) und Petr Nedved(46.) etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Colorado - Dallas 5-4 OT (3-0/0-4/1-0/1-0)
(Serie 2-0)
In der Eastern Conference sorgten die Montreal Canadiens mit zwei Auswärtserfolgen für die große Überraschung, im Westen machen es ihnen die ebenfalls siebtplatzierten Colorado Avalanche nach.
Auch den zweiten Auftritt im American Airlines Center von Dallas konnten die Avalanche für sich entscheiden. Nachdem knapp fünf Minuten in der Verlängerung absolviert waren, gelang 'Avs' Teamkapitän Joe Sakic(65.) das 5-4 Siegtor für die Gäste aus Denver.
Der Mann des Abends war aber ein anderer. Milan Hejduk(13.) war an vier Toren der Avalanche beteiligt. Bei drei assistierte der tschechische Stürmer und den Treffer zur 3-0 Führung erzielte er selbst. Zuvor hatten Rob Blake(8.pp) und Andrew Brunette(10.) Dallas' Schlussmann Marty Turco bezwungen.
Nach 20 Spielminuten sahen die Gäste bereits wie die sicheren Sieger aus, doch nicht nur Turco hatte einen schlechten Tag, auch sein Gegenüber Jose Theodore machte nicht immer den sichersten Eindruck. Nachdem die Stars den ersten Spielabschnitt völlig verschlafen hatten, machten sie im Mitteldrittel richtig Druck auf das Gehäuse der Avalanche. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Binnen sieben Minuten egalisierten Jussi Jokinen(23.) und Jere Lehtinen(26.pp/27.) den Spielstand. Doch damit nicht genug. Fast zeitgleich mit dem Ertönen der Pausensirene konnte Mike Modano(40.pp) eine Überzahlsituation mit der Führung der Texaner abschließen.
Den Schlussabschnitt der regulären Spielzeit kontrollierten die Stars über lange Zeit. Die Avalanche konnte nur noch selten vor Turco gefährlich auftauchen. Als dann kurz vor Spielende auch noch Dan Hinote neben Andrew Brunette auf der Strafbank Platz nehmen musste, schien die Partie zu Gunsten der Hausherren entschieden. Doch weit gefehlt: Bei Unterzahl sollte Brett Clark(58.sh) noch der erlösende 4-4 Ausgleich für die 'Avs' gelingen.
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BeitragVerfasst am: 26.04.2006, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 26.04.2006
Ottawa - Tampa Bay 8-4 (3-1/2-0/3-3)
(Serie 2-1)
Regelrecht überumpelt wurden die Tampa Bay Lightning in ihrer ersten Heimpartie gegen die Ottawa Senators. Die Gäste aus der US-Hauptstadt hatten ihre Lehren aus der letzten Niederlage gegen die amtierenden Stanley Cup Champions gezogen und die Konsequenzen bekamen die Lightning am eigenen Leib, teilweise wörtlich zu nehmen, zu spüren.
Von der ersten Spielminute an gingen die Senators für sie ungewohnt aggressiv zu Werke. Kämpften um jeden Zentimeter auf dem Eis des St. Pete Times Forums und verließen dabei auch des Öfteren den Rahmen des Erlaubten. Doch bei aller Physis die sie an den Tag legten vergaßen die Gäste auch nicht das Eishockeyspielen. Gerade einmal dreizehn Minuten waren absolviert da lagen die Senators nach Treffern von Martin Havlat(6.), Wade Redden(9.pp) und Patrick Eaves(13.) mit 3-0 in Front.
Anschließend übertrieben es die Senators etwas mit ihrem Körpereinsatz und als mit Wade Redden und Zdeno Chara gleich zwei von ihnen auf der Strafbank saßen nutzte Martin St. Louis(19.pp) die nummerische Überzahl zum Anschlusstor für die Hausherren.
Analog die Ereignisse im Mittelabschnitt. Zunächst übernahmen die Senators das Kommando auf dem Eis, spielten mit ihren Gastgebern Katz und Maus und bauten die Führung durch Martin Havlat(23.) sowie Antoine Vermette(30.) auf 5-1 aus. Die nächsten zehn Minuten, in denen sie meist mit einem Mann weniger auf dem Eis standen, konzentrierten sie sich aufs Penalty Killing.
Auch in den Schlussabschnitt starteten die Gäste in Unterzahl. Nach 20 Sekunden gelang Paul Ranger(41.pp) das zweite Powerplaytor der Lightning. Drei Minuten später erwies Chris Dingman seinen Lightning einen Bärendienst, als er gleich für sieben Minuten auf der Strafbank seinen Übermut abkühlen musste. Die Senators nahmen diese Einladung zum Tore schießen gerne an und erhöhten durch Powerplaytreffer von Dany Heatley(47.pp) sowie Zdeno Chara(51.pp) ihren Vorsprung auf 7-2. Die Vorentscheidung zu Gunsten der Kanadier war damit gefallen, daran konnten auch die weiteren Tore von Paul Ranger(52.) und Pavel Kubina(54.pp) ändern. Das letzte zälbare Erfolgserlebnis hatten ohnehin wieder die Senators durch ein Tor von Antoine Vermette(57.).
2 1/2 Minuten vor Spielende lieferten sich die Kontrahenten noch eine 'Massenkeilerei', bei der von jedem Team fünf Spieler involviert haben. Insgesamt mussten die beiden Hauptschiedsrichter 139 Strafminuten verhängen, 79 gegen die Hausherren und 60 gegen die Senators.

Calgary - Anaheim 5-2 (1-1/2-1/2-0)
(Serie 2-1)
Mit einem relativ deutlichen 5-2 Erfolg im Pond of Anaheim holten sich die Calgary Flames ihren Heimvorteil wieder zurück, nachdem sie sich im letzten Aufeinadertreffen zuhause mit 3-4 geschlagen geben mussten. Aber auch die heutige Partie verlief keineswegs so eindeutig zu Gunsten der Westkanadier wie der Endstand vermuten lässt. Erst ein Doppelschlag von Darren McCarty(45.) und Robyn Regehr(46.pp) innerhalb von 34 Sekunden, nachdem fünf Minuten im Schlussabschnitt absolviert waren, sorgte für die Entscheidung.
Auf die Siegerstraße geschossen hatte die Flames Chuck Kobasew(36.) zum Ende des Mittelabschnitts. Schon zuvor waren sie zwei Mal nach Powerplaytoren von Daymond Langkow(15.pp) und Kristian Huselius(22.pp) in Front gegangen. Die Mighty Ducks kamen aber jeweils wieder zurück ins Spiel. Auch Francois Beauchemin(18.pp/29.pp) nutzte seine Chancen bei Überzahl um den Spielstand zweimal zu egalisieren. Damit wurde Beauchemin der erste Rookie in der Franchisegeschichte der Mighty Ducks der in einer Playoffpartie zwei Treffer erzielen konnte. Am Ende war aber auch dies ein Muster ohne Wert.

Nashville - San Jose 1-4 (1-0/0-2/0-2)
(Serie 1-2)
Zu einem hochverdienten 4-1 Triumph kamen die San Jose Sharks im heimischen HP Pavilion gegen die Nashville Predators. Die Sharks untermauerten mit ihrer sehr offensiven Gangart ihre schon während der regulären Saison gezeigte Heimstärke.
Aus deutscher Sicht besonders erfreulich war, dass Christian Ehrhoff an drei der vier Treffer seiner Sharks mit einem Assist beteiligt war. Dabei hatte die Begegnung zunächst gar nicht gut für die Kalifornier begonnen. Mit einem Mann mehr auf dem Eis liefen sie in einen Konter der Predators, den Kimmo Timonen(7.sh) mit deren 1-0 Führung abschloss.
Die Sharks erarbeiteten sich zwar danach Torchance nach Torchance, schafften es aber fast eine halbe Stunde lang nicht die schwarze Hartgummischeibe an Chris Mason vorbei ins Tor der Gäste unterzubringen.
Den Bann brach Patrick Marleau(33./57.) mit seinem ersten von zwei Treffern in dieser Partie. Anschließend konnte noch Steve Bernier(39.) vor der zweiten Pause die Sharks in Front bringen und San Joses Toptorjäger Jonathan Cheechoo(56.) sorgte in der Schlussphase der doch sehr einseitigen Partie dafür, dass wirklich nichts mehr anbrennen konnte.

Detroit - Edmonton 3-4 2. OT (1-2/0-1/2-0/0-0/0-1)
(Serie 1-2)
Ganz nah beisammen lagen wieder einmal Freud und Leid beim dritten Aufeinandertreffen der Detroit Red Wings und den Edmonton Oilers. Jarret Stoll(89.) beendete in der zweiten Verlängerung einen spektakulären Eishockeykrimi zu Gunsten der westkanadischen 'Underdogs'. Einen Spielabschnitt zuvor hatten sich schon die Gäste aus 'Hockeytown' über ihren Overtimesieg gefreut, da die Scheibe nach einem Schuss von Tomas Holmstrom bereits im Netz lag. Einige Zuschauer im ausverkauften Rexall Place hatten sich bereits enttäuscht aufgemacht das Stadion zu verlassen, doch der Videobeweis brachte zu Tage, dass der Puck seitlich unter dem Torgestänge hindurch seinen Weg in den Kasten gefunden hatte.
Die Oilers hatten nicht nur das glücklichere Ende sondern waren auch besser in die Partie gestartet als ihre favorisierten Gäste. In den ersten 25 Minuten hatten die Hausherren die hochkarätigeren Einschussmöglichkeiten und präsentierten sich auch vor dem gegnerischen Gehäuse kaltschnäuzig im Abschluss.
Jaroslav Spacek(5.), Ryan Smyth(17.) und Raffi Torres(23.pp) konnten in diesem Zeitraum gleich dreimal Gästeschlussmann Manny Legace bezwingen, während die Red Wings nur von einem Überzahlspiel, das Henrik Zetterberg(13.pp) erfolgreich abschloss, profitieren konnten.
Die letzte halbe Stunde der regulären Spielzeit, insbesonders das dritte Drittel gehörte eindeutig den Red Wings. Sie machten jetzt richtig Druck auf das von Dwayne Roloson sicher gehütete Gehäuse der Oilers, die sich nur noch in der Defensive befanden. Als sich die Partie dem Ende zuneigte konnten erneut Henrik Zetterberg(52.pp) sowie Mathieu Schneider(53.) mit zwei Treffern innerhalb von 18(!) Sekunden die Gäste doch noch in die Verlängerung schießen.
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BeitragVerfasst am: 27.04.2006, 07:46    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 27.04.2006

Carolina - Montreal 2-1 OT (0-0/0-1/1-0/1-0)
(Serie 1-2)
Eric Staal(64.pp) meldete die Carolina Hurricanes zurück in die Playoffs. Nachdem 3 1/2 Minuten in der Verlängerung absolviert waren, gelang Carolinas Topscorer aus einem Powerplay heraus das 2-1 Siegtor gegen die Montreal Canadiens, welche die ersten zwei Aufeinandertreffen für sich entscheiden konnten.
Während der regulären Spielzeit hatten sich die Kontrahenten weitgehend neutralisiert. Nach einem torlosen ersten Spielabschnitt mit nur wenigen richtig guten Einschussmöglichkeiten nutzte Richard Zednik(30.pp) die erst zweite Überzahlsituation der Frankokanadier zu deren zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten 1-0 Führung.
Diesen knappen Vorsprung verteidigten die Canadiens, unterstützt von über 21.000 Besuchern im Bell Centre der frankokanadischen Metropole, lange Zeit mit viel Geschick. Richtig brenzlige Situationen vor ihrem Schlussmann Cristobal Huet blieben Mangelware.
Zur Mitte des dritten Drittels musste sich der Franzose in Diensten der Canadiens aber doch noch bezwingen lassen. NHL-Veteran Rod Brind'Amour(52.) fand ein Mittel ihn zum 1-1 Gleichstand zu überwinden und damit die Hurricanes in die Verlängerung zu retten.

New Jersey - NY Rangers 3-0 (2-0/1-0/0-0)
(Serie 3-0)
Auch die überraschende Rückkehr des im ersten Spiel an der Schulter verletzten Jaromir Jagr, konnte nicht verhindern, dass der erste heimische Playoffauftritt der Rangers nach neun Jahren daneben ging und den Fans nicht einmal ein Treffer geschenkt wurde. Nach der 0-3 Niederlage stehen die Rangers mit einem 0-3 in der Serie mit dem Rücken zur Wand und es dürfte davon auszugehen sein, dass die Playoffs der Blueshirts schneller beendet sind, als gedacht.
Die Stimmung unter den Fans im Madison Square Garden, die nach dem Bekanntwerden des Mitwirkens von Jagr gut war, wurde schnell abgekühlt, denn die Devils zeigten rasch, wer den breiteren Rücken in der Serie hat. Schon nach 68 Sekunden musste Henrik Lundqvist den Puck erstmals aus dem Netz holen, als Jamie Langenbrunner(2.) die Vorarbeit von Patrik Elias verwerten konnte. Obwohl die Hausherren bemüht waren dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken, wirkten die Devils sehr souverän. Allen voran Torhüter Martin Brodeur machte einen sehr ruhigen Eindruck und bestätigte diesen mit einem überzeugenden Auftritt. Die Rangers waren über die gesamte Spieldauer nicht in der Lage, ihn bei 25 Torschüssen zu überwinden, so dass der Kanadier seiner Karrierebilanz einen weiteren Shutout hinzufügen konnte.
Als dann Patrik Elias(10.) Mitte des ersten Drittel auf 2-0 und Zach Parise(23.) zu Beginn des Mittelabschnittes auf 3-0 erhöhte, war klar, dass die Rangers kaum noch in der Lage sein werden, das Spiel zu drehen. In gewohnter Manier spielten die Devils den Rest der Spielzeit herunter ohne etwas anbrennen zu lassen. Die Rangers müssen nun versuchen, sich für den nächsten Heimauftritt zu motivieren, um gegen den Lokalrivalen nicht einen Sweep zu erleben.

Buffalo - Philadelphia 2-4 (1-1/0-2/1-1)
(Serie 2-1)
Mit einer überzeugenden Leistung nach dem desaströsen 2-8 am Montag haben die Flyers den ersten Schritt getan, die Serie wieder spannend zu machen. Vor allem im zweiten Drittel dominierten die Hausherren ihre Gäste aus Buffalo und legten so den Grundstein zu ihrem Erfolg.
Doch zunächst begann alles, wie es zuletzt geendet hatte. Die Sabres gingen durch einen Treffer von Ales Kotalik(3.) früh mit 1-0 in Führung und weckten damit die Erinnerung von vielen an den letzten Montag, als die Sabres im ersten Drittel ein 5-0 vorlegten. Nach genau fünf Minuten musste Peter Forsberg in einem sehr körperbetonten Spiel auf die Strafbank. Doch anstatt Buffalo die Führung ausbauen konnte, gelang Brian Savage(7.sh) in Unterzahl mit dem Ausgleichstreffer die Initialzündung für die Flyers. Dieser Treffer befreite sichtlich. Es dauerte jedoch bis zum zweiten Abschnitt, ehe die Überlegenheit drückend wurde und Peter Forsberg(27./33.pp) mit einem Doppelpack für die erstmalige Führung der Flyers in der kompletten Serie sorgte.
Diesen Vorsprung konnte zwar Tim Conolly(45.) zu Beginn des Schlussdrittels noch einmal verkürzen, zu mehr reichte es aber nicht mehr, denn der im letzten Spiel gescholtene Torhüter Robert Esche spielte heute sehr solide und ließ keinen weiteren Treffer mehr zu. Den Erfolg perfekt machte Simon Gagne(60.en) mit einem Schuss ins verlassene Tor 16 Sekunden vor dem Ende.

Dallas - Colorado 3-4 OT (1-2/2-0/0-1/0-1)
(Serie 0-3)
Analog den Ereignissen von vor zwei Tagen verschenkten die Dallas Stars wiederum in den Schlusssekunden der regulären Spielzeit einen Vorsprung und mussten sich am Ende zum dritten Mal gegen die Colorado Avalanche geschlagen geben. Alex Tanguay(19./62.) wurde nach nur 69 Sekunden in der Verlängerung das 4-3 Siegtor für die Avalanche nach einem Schuss von Ian Lapperiere zuerkannt.
Dass die Hausherren überhaupt die Gelegenheit bekamen in der Overtime zu gewinnen war das Verdienst von Andrew Brunette(60.pp) dem 57 Sekunden vor dem vermeintlichen Spielende das 3-3 Remis gelungen war. Zwei Minuten zuvor hatten die Gäste aus Dallas ein eigenes Überzahlspiel nicht nutzen können um ihre Führung vorentscheidend auszubauen.
Insgesamt taten sie im Schlussabschnitt der regulären Zeit viel zu wenig im Spiel nach vorne. Die Texaner verwalteten nur noch den von Ex-Avalanche Jon Klemm(29.) und Sergei Zubov(40.pp) im Mitteldrittel herausgeschossenen Vorsprung, was sich letztendlich als taktischer Fehler erwies.
Teamkapitän Joe Sakic(6.pp) und Tanguay hatten die Hausherren im ersten Durchgang zweimal in Front geschossen. Der zwischenzeitliche, keinesfalls unverdiente 1-1 Ausgleich war Stu Barnes(11.sh) bei Unterzahl gelungen.
Den Avalanche haben nun vier Matchbälle. Ihnen fehlt nur noch ein weiterer Sieg um in das Conference Halbfinale des Westens einzuziehen. Die Aussichten der Stars auf ein Weiterkommen sind nur noch minimal. Noch nie in ihrer Franchisegeschichte konnten sie einen 0-3 Rückstand in einer Playoffserie wettmachen.
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BeitragVerfasst am: 28.04.2006, 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 28.04.2006
Ottawa - Tampa Bay 5-2 (1-2/3-0/1-0)
(Serie 3-1)
Den amtierenden Stanley Cup Champions droht das frühe Aus in den Playoffs 2006. Auch in ihrer zweiten Heimpartie im St. Pete Times Forum mussten sich die Tampa Bay Lightning den Ottawa Senators geschlagen geben und liegen nun mit 1-3 Siegen gegen die Kanadier im Hintertreffen. Nun wären für die Lightning schon drei Erfolge hintereinander gegen ein Team notwendig, das sie in den letzten fünf Jahren bei 24 Aufeinandertreffen insgesamt nur dreimal bezwungen haben.
In der heutigen Partie konnten sich die Hausherren nur kurzfristig Hoffnungen auf einen für sie positiven Spielausgang machen. Nach dem frühen Gegentor durch Jason Spezza(7.) sorgten Martin St. Louis(12.) und Brad Richards(17.) noch vor der ersten Pause für Stimmung unter den Lightning-Fans im weiten Rund.
Im Mittelabschnitt wurde dann das größte Manko der Lightning, die Torhüterposition deutlich. Gleich drei Mal musste sich John Grahame, bei nur 10 Torschüssen die im zweiten Drittel auf sein Gehäuse kamen, von Chris Phillips(26.), Dany Heatley(38.pp) und Martin Havlat(38.) geschlagen geben. Im letzten Durchgang durfte sich dann Sean Burke im Tor der Lightning versuchen.
Endgültig der Zahn gezogen wurde den Lightning von Chris Neil(42.) der gleich zu Beginn des Schlussabschnitts mit dem Treffer zum 5-2 Endstand die Vorentscheidung gelang. In den noch verbleibenden 18 Minuten ließen die Hausherren jegliches Aufbäumen gegen die drohende Niederlage vermissen.

Detroit - Edmonton 4-2 (2-1/0-1/2-0)
(Serie 2-2)
Mit einem 4-2 Auswärtserfolg im Rexall Place von Edmonton glichen die Detroit Red Wings nach zuletzt zwei Niederlagen ihre Serie gegen die Edmonton Oilers aus und meldeten sich wieder zurück in den Playoffs.
Letztendlich war es die Cleverness der Red Wings im Abschluss, die den Ausschlag zu ihren Gunsten gab. Wie schon in den Aufeinandertreffen zuvor war es auch heute Nacht eine sehr knappe Partie. Erst vier Minuten vor Spielende konnten die Gäste durch Henrik Zetterberg(56.pp), mit dem schönsten Tor in der sehr intensiv geführten Partie, die Entscheidung herbeiführen.
Bezeichnenderweise fielen fünf der insgesamt sechs Treffer aus Überzahlsituationen heraus. Nur bei dem 2-1 Führungstor der Wings von Robert Lang(20.) herrschte nummerisches Gleichgewicht auf dem Eis. Zuvor hatte Fernando Pisani(8.pp) gleich das erste Powerplay der Oilers zur 1-0 Führung genutzt und Tomas Holmstrom(14.pp) war der Ausgleich gelungen.
Der Mittelabschnitt begann ganz im Sinne der Hausherren. Kaum hatten sie geschickt ein Unterzahlspiel überstanden, musste mit Kirk Maltby ein Red Wing auf der Strafbank Platz nehmen und Jaroslav Spacek(25.pp) erzielte bei diesem Powerplay das 2-2 Remis, wobei erneut Gästeschlussmann Manny Legace die Scheibe durch die Schoner rutschen ließ. Auch in der folgenden Viertelstunde kontrollierten die Westkanadier die Partie, gingen aber bei zwei 5 gegen 3 Überzahlsituationen zu leichtfertig mit ihren Torchancen um - was sich im Schlussdrittel rächen sollte.
Wie man es besser macht zeigte den Oilers Nicklas Lidstrom(47.pp), der die Gäste, diesmal standen sie mit zwei Mann mehr auf dem Eis, mit einem Gewaltschuss aus Höhe des rechten Bullykreises auf die Siegerstraße schoss.

Calgary - Anaheim 2-3 OT (0-0/0-2/2-0/0-1)
(Serie 2-2)
Verteidiger Sean O'Donnell(62.) avancierte nach 91 Sekunden in der Verlängerung zum Matchwinner für die Mighty Ducks of Anaheim, die durch ihren heutigen 3-2 Heimerfolg die Playoffserie gegen die Calgary Flames wieder ausgleichen konnten. Während Gästegoalie Miikka Kiprusoff die Sicht verstellt war zog O'Donnell aus Höhe des linken Bullykreises ab und die Scheibe fand zum vielumjubelten Siegtor den Weg ins Netz.
Im noch torlosen ersten Spielabschnitt hatten sich die Kontrahenten weitgehend neutralisiert. Die Flames kamen kaum zu richtig guten Torszenen und das obwohl sie gleich drei Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren durften. Bei fünf gegen fünf hatten die Mighty Ducks eindeutig mehr vom Spiel.
Diese nicht nur optische sondern auch spielerische Überlegenheit nutzten die Kalifornier im Mittelabschnitt konsequenter aus. Ryan Getzlaf(24.) und Teemu Selanne(28.pp) bescherten ihnen einen komfortablen 2-0 Vorsprung. Die Flames darf man aber nie in einer Partie abschreiben, was sich schon zu Beginn des Schlussabschnitts bewahrheitete. Ein Doppelschlag ihres Teamkapitäns Jarome Iginla(41./44.), der binnen gut drei Minuten gleich zweimal Jean-Sebastien Giguere bezwingen konnte, brachte die Westkanadier zurück ins Spiel.
In der letzten Viertelstunde der regulären Spielzeit zeigten die Teams viel Respekt voreinander und beschränkten sich darauf die Räume des Gegners eng zu machen, so dass es kaum noch zu echten, 100%igen Torchancen kam.

Nashville - San Jose 4-5 (1-1/1-3/2-1)
(Serie 1-3)
Die San Jose Sharks stehen nach ihrem heutigen 5-4 Erfolg über die Nashville Predators mit mehr als einem Bein im Halbfinale der Western Conference. Sie liegen nun in der Playoffserie mit 3-1 in Front und brauchen nur noch einen Sieg um dieses Nahziel zu erreichen. Ihren ersten 'Matchball' haben sie am kommenden Sonntag im Gaylord Entertainment Center von Nashville.
Bevor es aber soweit war hatten die Sharks ein kräftiges Stückchen Arbeit zu verrichten und mussten trotz einer deutlichen 5-2 Führung, die Pat Rissmiller(8.), Mark Smith(33.) und Patrick Marleau(28.pp/32.pp/45.), dem ein Hattrick gegen Chris Mason im Tor der Gäste gelungen war, herausgeschossen hatten, noch um ihren Sieg zittern.
In der letzten Viertelstunde war es ein Spiel auf ein Tor, auf das von Vesa Toskala gehütete der Sharks. Die Predators griffen mit dem Mute der Verzweiflung an und konnten sich durch Treffer von Mike Sillinger(51.) sowie Scott Hartnell(56.) noch einmal Hoffnungen auf eine Spielwende machen. Mit viel Geschick retteten die Hausherren, bei denen aus deutscher Sicht erfreulicherweise auch Christian Ehrhoff und Marcel Goc punkten konnten, ihren knappen Vorsprung über die Zeit.
Die zwischenzeitliche 2-1 Führung der Predators hatten Paul Kariya(9.pp) und Shea Weber(26.) besorgt.
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BeitragVerfasst am: 29.04.2006, 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 29.04.2006

Carolina - Montreal 3-2 (2-0/0-2/1-0)
(Serie 2-2)
Mit einer engagierten Leistung können die Carolina Hurricanes mit dem zweiten Auswärtssieg die Serie gegen die Montreal Canadiens wieder ausgleichen. Damit ist vor dem erneuten Aufeinandertreffen in Carolina, wo Montreal zum Auftakt der Serie beide Partien für sich entscheiden konnte, wieder alles offen.
Die Gäste aus dem Süden der USA begannen sehr stark und konnten die gute Stimmung unter den Fans im Bell Centre frühzeitig abkühlen, indem sie mit einem Doppelschlag Mitte des ersten Abschnittes für eine 2-0 Führung sorgten. Zunächst markierte Justin Williams(11.) den ersten Treffer des Spieles, dann legte Aaron Ward(12.) nur 71 Sekunden später nach. Carolina hatte sowohl im ersten Drittel, als auch im zweiten mehr von der Begegnung, doch die Canadiens zeigten wenigstens nach der ersten Pause mehr Biss. So schafften sie es den Spielstand wieder zu egalisieren. Alexander Perezhogin(26.) und Sheldon Souray(33.pp) bei 5 gegen 3 Überzahl konnten Torhüter Cam Ward, der heute zum zweiten Mal den Vorzug vor dem Schweizer Martin Gerber erhielt, überwinden.
Doch auch die Canes hatten ihre Chancen weitere Erfolgserlebnisse zu feiern, doch Christobal Huet zeigte sich nun von seiner besseren Seite. Rod Brind'Amour schaffte zwar kurz vor dem zweiten Wechsel den Puck über die Linie zu bringen, doch während der eine Schiedsrichter Tor anzeigte, hatte der zweite kurz zuvor das Spiel durch Pfiff unterbrochen, so dass der Treffer nicht zählen konnte.
Beide Unparteiischen waren sich schließlich einig, als Rod Brind'Amour(46.) den Puck in der 46. Minute erneut über die Linie drücken konnte und so den wichtigen Siegtreffer markierte. Auch ohne ihren nach einem ungeahndeten Foul in Spiel 3 am Auge verletzten Kapitän Saku Koivu, versuchten die Canadiens noch einmal alles dem Spiel eine Wendung zu geben, doch Ward war nicht mehr zu überwinden.

Buffalo - Philadelphia 4-5 (2-1/0-1/2-3)
(Serie 2-2)
Lange schwer taten sich die Philadelphia Flyers im Heimspiel gegen die Buffalo Sabres, aber letztendlich gelang mit einem verdienten 5-4 Erfolg der Ausgleich in der Serie. Die Gäste hatten eindeutig den besseren Start und gingen durch den Österreicher Thomas Vanek(3.pp) mit 1-0 in Führung. Als Daniel Briere(11.) den Vorsprung schließlich auf zwei Tore ausbaute, wurde es ruhig im weiten Rund des Wachovia Centers. Doch nur knappm zwei Minuten später sah die Welt der Gastgeber schon wieder besser aus. Nach einer Klassevorarbeit vom nicht zu stoppenden Peter Forsberg konnte Eric Desjardins(13.) auf 1-2 verkürzen.
Das Tor gab den Flyers Auftrieb, die vor allem den Mittelabschnitt dominierten, doch zu mehr als dem 2-2 Ausgleich durch Peter Forsberg(24./60.en) reichte es nicht. Derek Roy vergab für Buffalo sogar die Chance zur erneuten Führung, als er einen Penalty in der 33. Spielminute nicht verwandeln konnte.
Die letzten 20 Minuten hatten dann alles in sich, was Playoff-Eishockey ausmacht: Tore, Checks und Kampf um jeden Meter. Zunächst sorgte Peter Nedved(44.pp) für das 3-2 der Hausherren, ehe Daniel Briere(47.pp) mit seinem zweiten Treffer des Abends wieder ausgleichen konnte. Richard Umberger(50.) gelang das entscheidende 4-3 unter gütiger Mithilfe von Torhüter Ryan Miller, der den haltbaren Schuss passieren ließ. Die Sabres drängten zwar noch einmal auf den Ausgleich, doch Robert Esche stand nun sicher. In der Schlussminute erhöhte Forsberg auf 5-3, bevor Mike Grier(60.sh) zur Ergebniskosmetik noch einmal verkürzen konnte.

Dallas - Colorado 4-1 (1-1/2-0/1-0)
(Serie 1-3)
Die Dallas Stars haben durch einen 4-1 Erfolg in Denver die Serie zumindest um ein weiteres Heimspiel am Sonntag verlängert. Den Gästen aus Texas konnte man heute anmerken, dass es um ihre letzte Chance ging. Entsprechend engagiert gingen sie zu Werke, waren aggressiv und beschäftigten Avs Schlussmann Jose Thedore.
Für die Hausherren begann eigentlich alles nach Maß. Am Anfang war viel Tempo in der Partie und Brad Richardson(5.) brachte die Avalanche mit einem platzierten Schuss mit 1-0 in Führung. Die Stars waren nur kurz geschockt und ihnen half das etwas überraschende 1-1, als Jere Lehtinen(8.) mit einem trockenen Schuss einnetzte. Danach verflachte die Partie etwas, denn beide Teams standen sehr gut.
Durch einen Konter konnte Niklas Hagman(24./59.en) die Stars erstmals in Front bringen. Theodore sah dabei nicht besonders glücklich aus. Dallas kontrollierte nun weitgehend das Geschehen und der Anfangselan von Colorado war verschwunden. Das Unheil für die Gastgeber nahm seinen Lauf, als Bill Guerin(39.pp) kurz vor dem zweiten Wechsel in Überzahl das 3-1 erzielte.
Während Dallas zu Beginn des Schlussabschnitt weitere Chancen auf den Ausbau der Führung hatte, bekam Colorado ab der 50. Minute, auch bedingt durch Überzahlsituationen etwas Oberwasser, doch Marty Turco war auf dem Posten. Hagman machte schließlich mit seinem zweiten Treffer des Abends alles klar.

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Huet – der herzliche Star

MONTREAL – «Huet, Huet» ertönt es bei fast jeder Abwehr von Cristobal Huet (30) aus Abertausenden von Kehlen im Bell Centre in Montreal. Der ehemalige Lugano-Goalie (1998 bis 2002) vereinigt viele Hoffnungen auf ein Weiterkommen im Playoff auf sich.

Trotz der 1:2-Heimniederlage gegen Carolina und dem Ausfall von Saku Koivu (Augenverletzung). Ans Resignieren denkt in Montreal niemand. Man führt noch immer 2:1 in der Serie und hat noch einige Trümpfe in der Hand. Vor allem ihn: Cristobal Huet. Der Franzose, der im Playoff bisher 117 von 125 Schüssen abgewehrt und David Aebischer zum Ersatzgoalie gemacht hat, durchlebt derzeit «einen sportlichen Traum», wie es Teamkollege Mark Streit ausdrückt.
Zu Saisonbeginn noch verletzt (Kreuzband), kam der mit einer Schweizerin verheiratete Huet im Dezember immer besser in Fahrt und verdrängte schliesslich Montreals Hockey-Gott José Theodore. «Theo» wurde Anfang März im Tausch mit Aebischer nach Colorado geschickt.
Huet, 1999 mit Lugano Schweizer Meister, ist mit seinen Leistungen hauptverantwortlich für Montreals Playoff-Quali. Wegen seiner herzlichen Art ist Huet nicht nur Publikumsliebling, sondern auch in der Canadiens-Garderobe sehr beliebt. Seine Grossherzigkeit kam schon dem in Montreal allein stehenden Mark Streit zugute: An Weihnachten lud ihn Huet zu sich nach Hause ein.

Playoff-Premiere für Mark Streit

MONTREAL – Während Aebischer und Gerber weiter die Bank drückten, kam wenigstens Mark Streit zu seiner kurzen Playoff-Premiere. Doch er konnte die erneute Heimniederlage Montreals gegen Carolina nicht verhindern.

Weiterhin keine Schweizer Goalies im Playoff-Einsatz in der NHL. Sowohl David Aebischer als auch Martin Gerber mussten beim Spiel vier zwischen Montreal und Carolina zuschauen.
Immerhin kam Mark Streit zu einer kurzen Premiere und erhielt 3:29 Minuten Eiszeit. Doch auch er konnte nicht verhindern, dass die Canadiens auch das zweite Heimspiel gegen die Avalanche und damit auch den Heimvorteil verloren. 3:2 siegte Carolina und stellte die Serie auf 2:2.
Den Siegestreffer für Carolina erzielte Rod Brind´Amour, der während der Lockout-Saison ein kurzes Gastspiel in Kloten gegeben hatte und der schon zwei Tage zuvor mit dem Ausgleich die Verlängerung erzwungen hatte.


Von der Bank aus verfolgen die Montreal-Spieler die letzten Sekunden des Spiels (ganz links: Mark Streit).
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BeitragVerfasst am: 01.05.2006, 08:37    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 01.05.2006

Philadelphia - Buffalo 0-3 (0-1/0-1/0-1)
(Serie 2-3)
Mit einem überzeugenden 3-0 Sieg übernahmen wieder die Sabres die Führung in der Playoffserie gegen Philadelphia. Wie schon in den vier vorangegangenen Spielen behielt erneut die Heimmannschaft die Oberhand. Dieses Mal war der Garant für den Erfolg Buffalos Rookie-Goalie Ryan Miller, der Dank hervorragender Paraden am vergangenen Abend seinen ersten Playoffshutout feiern konnte. Begünstigt wurde Millers Triumph auch durch die exzellente Defensivarbeit seiner Kollegen, schafften sie es doch zum ersten Mal in dieser Serie Flyers Topstürmer Peter Forsberg punktlos zu halten.
Das 1-0 fiel bereits zu Beginn des ersten Drittels, als Eric Desjardins wegen 'Hakens' auf der Strafbank saß. Tim Connolly(7.pp) ließ sich diese Chance nicht nehmen und brachte mit seinem dritten Tor seine Farben in Front. Abermals in Überzahl erhöhten die Sabres auf 2-0. J.P. Dumont(40.pp) war kurz vor der zweiten Pause nach Vorarbeit von Daniel Briere und Connolly der treffsichere Schütze. Von diesem herben Rückschlag sollten sich die Gäste nicht mehr erholen, dominierten die Flyers doch den Mittelabschnitt, konnten jedoch ihre Überlegenheit trotz guter Einschussmöglichkeiten nicht in etwas Zählbarem ummünzen.
Im letzten Durchgang enttäuschte Philadelphia dann seine Fans auf ganzer Linie, denn sie ließen jeglichen Siegeswillen vermissen. So konnten die Hausherren ihr Spiel weiter durchziehen und waren sogar noch in der Lage, das Resultat in Person von Maxim Afinogenov(45.pp) auf 3-0 zu verbessern.

Colorado - Dallas 3-2 OT (0-0/2-1/0-1/1-0)
(Serie 4-1)
"Der letzte Sieg ist immer der Schwerste". Diese alte Playoff-Weisheit bewahrheitete sich auch wieder für die Colorado Avalanche. Nach ihrer Heimniederlage in Spiel 4 mussten sie heute schwer arbeiten, um die Dallas Stars endgültig in die Ferien zu schicken und ihnen nicht neuen Auftrieb in der Serie zu geben.
Den hatten die Stars zweifelsohne durch den letzten 4-1 Sieg in Denver gewonnen, denn die Hausherren legten unter der tollen Unterstützung ihrer Fans sehr engagiert los. Avs Torhüter Jose Theodore stand häufiger im Mittelpunkt und absolvierte mit insgesamt 50 Saves seine beste Partie für die Avs. Er hatte auch wesentlichen Anteil daran, dass es mit 0-0 in die erste Pause ging.
Machtlos war Theodore dann gut fünf Minuten nach Wiederbeginn, als Olli Jokinen(25.pp) im Powerplay abzog und das umjubelte 1-0 der Stars erzielte. Das weitere zweite Drittel hatte es in sich, denn die Zuschauer bekamen zahlreiche Torschüsse zu sehen. Mehr davon für die Stars, doch die weiteren Tore markierte die Avalanche. Zunächst glich Jim Dowd(34.) aus und schließlich sorgte Joe Sakic(40.) nur 1,4 Sekunden vor dem Ende des Mittelabschnittes für die 2-1 Führung der Gäste.
Dallas ließ sich davon weniger aus dem Konzept bringen. Mit bedingt durch zwei Strafzeiten gegen die Avs kontrollierten sie weite Strecken des dritten Drittels und kamen verdient zum 2-2 Ausgleich. Bill Guerin(43.) überraschte Theodore mit einem präzisen Schuss. Mehr wollte den Stars anschließend jedoch nicht gelingen, so dass es zum dritten Mal in der Serie in die Verlängerung ging. Und auch in diesem Fall setzte sich Colorado durch. Andrew Brunette(74.) verwandelte den vierten Schuss der Avs auf Marty Turco in der Overtime zum Sieg. Die Stars gingen erneut leer aus, obwohl von ihrer Seite der Wille zu erkennen war, die Serie noch einmal spannend zu machen. Selbst die Überlegenheit in der Verlängerung zahlte sich nicht aus, so dass die eigentlich erfolgreiche Saison der Stars schon jetzt beendet ist.

Montreal - Carolina 1-2 (0-1/1-1/0-0)
(Serie 2-3)
Die Montreal Canadiens schaffen es einfach nicht mehr die Carolina Hurricanes zu bezwingen. Nach zwei Siegen zum Serienauftakt, mussten sich die Frankokanadier heute Nacht zum dritten Mal in Folge den Hurricanes mit einem Tor Unterschied geschlagen geben.
Die Hurricanes starteten furios in das heutige Aufeinandertreffen. Bereits in den ersten 12 Sekunden prüften Eric Staal und Josef Vasicek Gästeschlussmann Cristobal Huet gleich zweimal. Nur gut vier Minuten später musste sich der Franzose in Diensten der Canadiens erstmals von Eric Staal(5.pp) geschlagen geben. Letztendlich gab die bessere Überzahleffizienz den Ausschlag zu Gunsten der Hausherren. Auch das 2-0 von Matt Cullen(34.pp) im Mittelabschnitt fiel als die 'Habs' mit einem Mann weniger auf dem Eis standen.
Bei 5 gegen 5 waren die Canadiens ein durchaus ebenbürdiger Gegner. Schon vor dem zweiten Gegentreffer hatten sich die Gäste durchaus gute Einschussmöglichkeiten herausgespielt, doch in Carolinas Goalie Cam Ward ihren Meister gefunden.
Noch vor der zweiten Pause gelang es Alexei Kovalev(40.) mit dem schönsten Tor des Abends doch Ward zu überlisten und für einen spannenden Schlussdurchgang zu sorgen.
Unterstützt von den über 18.800 frenetischen Fans im RBS Center von Raleigh konnten die Hurricanes ihren knappen Vorsprung mit viel Geschick über die Zeit retten.

San Jose - Nashville 2-1 (1-0/1-0/0-1)
(Serie 4-1)
Mit einem 2-1 Auswärtserfolg im nicht einmal ausverkauften Gaylord Entertainment Center von Nashville zogen die San Jose Sharks heute Nacht als zweite Mannschaft des Westens in das Conference-Halbfinale ein. Nach einer Auftaktniederlage zu Beginn der Playoffserie gaben sich die Kalifornier keine Blöse mehr und entschieden die vier folgenden Partien jeweils für sich.
Heute Nacht, in der insgesamt sehr ausgeglichenen Partie, hatten sie aber auch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Ihre 1-0 Führung von Steve Bernier(20.pp) fiel zeitgleich mit dem Ertönen der Pausensirene. Erst im Videobeweis wurde festgestellt, dass die Scheibe 0,3(!) Sekunden vor Drittelende die Torlinie überquert hatte.
Mit dem knappen Vorsprung im Rücken spielten die Sharks auch im Mitteldrittel munter nach vorne und es konnte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Torhüter reichlich Gelegenheit bekamen sich auszuzeichnen, entwickeln. Als Sharks' Teamkapitän Patrick Marleau(34.pp) mit seinem bereits siebten Playofftreffer auf 2-0 erhöhte, saß mit Martin Erat erneut ein Predator auf der Strafbank.
Die Predators kamen aber noch einmal zurück ins Spiel. Mitte des Schlussabschnitts ließ bei ihnen Paul Kariya(51.pp) mit dem Anschlusstor wieder Hoffnung aufkeimen. Alle weiteren Angriffsbemühungen des heimstärksten Teams der Liga in der regulären Saison waren jedoch erfolglos. Vesa Toskala im Tor der Sharks erwies sich mit insgesamt 35 Rettungstaten als ganz starker Rückhalt seines Teams.
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BeitragVerfasst am: 02.05.2006, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 02.05.2006

Detroit - Edmonton 3-4 (1-0/1-0/1-4)
(Serie 2-4)
In einer emotionsgeladenen Partie im Rexall Place von Edmonton erkämpften sich die Edmonton Oilers einen 4-3 Heimerfolg und sorgten damit für die bisher größte Überaschung in den diesjährigen Playoffs. Zum ersten Mal seit acht Jahren gewannen die Westkanadier wieder eine Playoffserie und sorgten für das Aus der Detroit Red Wings, dem besten Team der regulären Saison.
Den Rexall Place zum Kochen brachten im letzten Spielabschnitt Fernando Pisani(43.pp/47.) und Ales Hemsky(57.pp/59.), die mit je zwei Toren zu den Matchwinnern für die Hausherren avancierten. Sträflich freistehend vor Gästeschlussmann Manny Legace ließ sich Hemsky 56 Sekunden vor der vermeintlichen Verlängerung im Zusammenspiel mit Sergei Samsonov die Chance nicht nehmen, seine Oilers in dieser faszinierenden Partie erstmals in Front zu schießen.
Knapp drei Minuten zuvor war dem jungen tschechischen Stürmer der 3-3 Ausgleich gelungen. Dabei schien die Situation zunächst geklärt. Doch Legace hatte die Scheibe noch gar nicht sicher in der Fanghand und irgendwie fand sie den Weg über die Torlinie.
Die ersten zwei Drittel hatten ganz und gar die Gäste aus 'Hockeytown' bestimmt. Aufgrund der Spielanteile vollauf verdient brachte sie Henrik Zetterberg(15.) nach einer knappen Viertelstunde mit 1-0 in Front und die Dominanz der Red Wings sollte im Mittelabschnitt seine Fortsetzung finden. 17 zu 2 Torschüsse zu Gunsten der Red Wings allein im zweiten Durchgang sprechen eine deutliche Sprache. Ihr einziges Manko war die Chancenverwertung. Erst fünf Minuten vor Drittelende gelang es Robert Lang(35.pp) den herausragenden Schlussmann der Oilers Dwayne Roloson zu bezwingen. Am Ende zu wenig, wie sich herausstellen sollte.
Der Doppelschlag von Fernando Pisani ließ die Hausherren wieder zum Leben erwachen, so dass sie sich auch von dem 2-3 Gegentreffer durch Johan Franzen(51.), der freistehend einen Rebound einnetzte, nicht beeindrucken ließen, zurückkämpften und für eine regelrechte Eishockeyparty unter ihren Fans sorgten.

Calgary - Anaheim 1-2 (1-0/0-1/0-1)
(Serie 3-3)
Anaheims Teamkapitän Scott Niedermayer(55.pp) rettete mit dem 2-1 Siegtreffer seine Mighty Ducks in ein Spiel 7 gegen die Calgary Flames. Gut fünf Minuten vor Spielende bugsierte der Verteidiger der Hausherren, hinter dem Tor stehend, die schwarze Hartgummischeibe in den Torraum und vom Schlittschuh von Rhett Warrener fand diese glücklich den Weg über die Torlinie.
Wie nahe Freud und Leid beisammen liegen wurde auch in dieser Partie deutlich. Nur Minuten vor Niedermayers Tor hatte Kristian Huselius bei einem Konter die Riesenchance Calgary in Front zu schießen, doch sein Schuss, nachdem er Ilya Bryzgalov im Kasten der Hausherren bereits bezwungen hatte, landete nur am Torgestänge.
Letztendlich, betrachtet man die Spielanteile über die gesamten 60 Minuten, ging aber auch der Sieg der Kalifornier vollauf in Ordnung. Nach dem frühen Führungstor durch Stephane Yelle(11.) taten die Gäste aus Alberta viel zu wenig für die Offensive, um sich vorzeitig für das Conference-Halbfinale zu qualifizieren.
In der folgenden halben Stunde hatten die Ducks deutlich mehr Spielanteile. Ein wunderschönes Zusammenspiel über Chris Kunitz und Andy McDonald schloss Teemu Selanne(28.) mit seinem zweiten Playofftreffer zum 1-1 Gleichstand ab. Bereits zuvor hatte Selanne die Scheibe im Netz der Flames untergebracht, doch dieser Treffer wurde ungerechtfertigterweise wegen Torwartbehinderung nicht anerkannt.

tja richter 38 so kanns gehen in den playoffs.aber macht ja"nüt"nächstes jahr dann wieder Mr. Green lg many fanin
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BeitragVerfasst am: 03.05.2006, 09:02    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 03.05.2006
Carolina - Montreal 2-1 OT (1-1/0-0/0-0/1-0)
(Serie 4-2)
Die Enttäuschung war riesengroß bei den Montreal Canadiens und ihren über 21.000 Fans im Bell Centre, nachdem Cory Stillman(62.) in der Verlängerung das 2-1 für die Carolina Hurricanes erzielt und damit das Viertelfinal-Aus für die Frankokanadier besiegelt hatte.
Nach 79 Sekunden in der Overtime nahm Stillman einen Pass von Rod Brind'Amour an und schoss die Scheibe über die linke Schulter von Canadiens Schlussmann Cristobal Huet zum Siegtor. Die Hurricanes waren mit zwei Heimniederlagen in die Playoffserie gestartet, konnten aber die folgenden vier Aufeinandertreffen, davon drei in der frankokanadischen Metropole, jeweils mit einem Tor Unterschied für sich entscheiden.
Das Argument, dass ihr Ausscheiden sehr knapp war, wollte Montreals Headcoach Bob Gainey, der sein Amt kommende Saison an Guy Carbonneau abgeben wird, nicht gelten lassen: "Das bedeutet, dass wir zwei Tore vom Sieg entfernt waren und das kann auch im Eishockey sehr viel sein."
Dabei hatte auch das heutige Spiel ganz im Sinne der Hausherren begonnen. Gleich ihre erste Überzahlsituation hatte Sheldon Souray(7.pp) zur 1-0 Führung der Hausherren genutzt. Lange währte die Freude darüber aber nicht. Nur 30 Sekunden später war Mark Recchi(8.) zur Stelle, erzielte sein erstes Tor in den diesjährigen Playoffs und egalisierte damit den Spielstand.
Bis zum Ende der regulären Spielzeit sollte das Remis Bestand halten, wobei die Gäste aus North Carolina nicht nur spielerisch den Canadiens überlegen waren, sondern sich auch die hochkarätigeren Torchancen erarbeiteten.
Die Carolina Hurricanes werden im Conference-Halbfinale ab Samstag auf die New Jersey Devils treffen und haben in dieser Serie aufgrund des besseren Abschneidens nach der regulären Saison zunächst Heimvorteil.

Buffalo - Philadelphia 7-1 (3-0/3-1/1-0)
(Serie 4-2)
Die Philadelphia Flyers können weiter nur von dem Stanley Cup Gewinn träumen, realisieren können sie ihn nach ihrer heutigen herben 1-7 Heimschlappe auch in 2006 nicht mehr. 30 Jahre ist es nun schon her, dass die Flyers zum letzten Mal den Titel geholt haben.
Die Buffalo Sabres ließen schnell sämtliche Hoffnungen ihrer Gäste verpuffen. Vom ersten Bully weg waren die Sabres das dominantere Team, das auch konsequent seine Torchancen verwertete. Zehn Minuten lang konnten die Flyers zumindest ein 0-0 Remis halten, dann nahm das Debakel seinen Lauf.
Mike Grier(12.), Ales Kotalik(18.) und Derek Roy(20.) sorgten noch vor der ersten Pause für eine klare Führung der Gäste. Diese bauten Jason Pominville(24.) und Maxim Afinogenov(28.) im Mittelabschnitt aus, ehe Robert Esche, der nicht gerade den sichersten Eindruck machte, seinen Kasten zu Gunsten von Antero Niittymaki räumte.
So war auch das Gegentor von Branko Radivojevic(39.) aus Sicht der Sabres nur ein kleiner Schönheitsfehler. Diesen bügelte nur 49 Sekunden später Chris Drury(40./43.sh) wieder aus. Auch der Treffer zum 7-1 Endstand bei nummerischer Überlegenheit der Gäste ging auf das Konto von Drury. In der letzten Viertelstunde, der Sieger stand längst fest, plätscherte die Partie nur noch vor sich hin.
Im Conference Halbfinale der Eastern Conference bekommen es nun die Buffalo Sabres mit den schon vor zwei Tagen qualifizierten Ottawa Senators zu tun.

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Das Aus für Aebischer und Streit

MONTREAL – Ein enttäuschendes Saisonende für Mark Streit und David Aebischer. Sie musste (wie Martin Gerber) zuschauen, wie Montreal zu Hause gegen Carolina aus den Playoffs ausschied.

Es hätte die Playoff-Serie der Schweizer Goalies werden können. Doch letzte Nacht ging die Begegnung Montreal – Carolina ohne unsere beiden Natigoalies zu Ende.
Aber nach 61 Minute und 19 Sekunden trafen sich nicht Gerber und Aebischer, sondern Cam Ward und Cristobal Huet zum letzten Shakehands der Serie: Dank einen schnellen Tor in der ersten Verlängerung siegten die Carolina Hurricane bei den Montreal Canadiens mit 2:1 – und gewann damit die Serie 4:2.
Bei den Canadiens sass auch Verteidiger Mark Streit einmal mehr auf der Bank. Schweizer Trost: Aebischer und Streit sind damit frei für die WM und dürfen bald nach Lettland nachreisen.


Shakehands der «falschen» Goalies: Huet und Ward statt Aebischer und Gerber.


Montreals Huet kanns nicht fassen: Eben hat er das 2:1 hinnehmen müssen.
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BeitragVerfasst am: 04.05.2006, 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 04.05.2006

Anaheim - Calgary 3-0 (0-0/2-0/1-0)
(Serie 4-3)
Die Mighty Ducks of Anaheim machten heute Nacht die Sensation in der Western Conference komplett. Mit einem 3-0 Erfolg im Saddledome von Calgary zogen sie als viertes Team in das Conference Halbfinale ein. Damit ist im Westen die nach der regulären Saison jeweils schlechter platzierte Mannschaft eine Runde weiter.
Die Calgary Flames machten den südkalifornischen Gästen das Leben sehr leicht. Über 60 Spielminuten konnten sich die Hausherren kaum nennenswerte Torchancen herausspielen. Völlig enttäuscht von der Heimvorstellung ihrer Flames verließen die knapp 19.000 Zuschauer das weite Rund. Ihrem Ruf eines 'Hard Working Teams' wurden die Westkanadier in keiner Phase der Partie auch nur annähernd gerecht.
Immerhin konnten sie ein Drittel lang noch ein torloses Remis halten. Ab dem zweiten Durchgang lief aber bei den Flames so gut wie gar nichts mehr zusammen. Selbst nachdem Teemu Selanne(26.) mit einem verdeckten Schuss ins kurze Eck und Ruslan Salei(40.) von der blauen Linie Miikka Kiprusoff überwunden hatte, war bei den Hausherren kein richtiges Aufbäumen gegen die drohende Niederlage spürbar. Im Mittelabschnitt brachten es die Hausherren auf gerade einmal drei Torschüsse. Immerhin deren neun brachten sie im Schlussdrittel zustande, doch in Gefahr konnten sie Gästeschlussmann Ilya Bryzgalov, der relativ leicht zu seinem ersten Playoff-Shutout kam, damit nicht bringen.
Den Schlusspunkt unter der für ein entscheidendes Spiel 7 in den Playoffs doch relativ schwache Begegnung setzte Jeff Friesen(60.en) mit einem 'Empty Net Goal'.

In den Halbfinalen der Conferences treffen im Westen die San Jose Sharks(5) auf die Edmonton Oilers(8) und die Mighty Ducks of Anaheim(6) auf die Colorado Avalanche(7). Im Osten spielen die Ottawa Senators(1) gegen die Buffalo Sabres(4) und die Carolina Hurricanes(2) gegen die New Jersey Devils(3).
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BeitragVerfasst am: 07.05.2006, 16:27    Titel: Conference Halbfinal Antworten mit Zitat

SPIELTAG 06.05.2006

Buffalo - Ottawa 7-6 OT (2-2/2-2/2-2/1-0)
(Serie 1-0)
Chris Drury(61.) beendete nach nur 18 Sekunden in der Overtime ein Eishockeyfestival im ScotiaBank Place von Ottawa mit einem Happy End für die Buffalo Sabres. Die Kontrahenten, welche mit ihren Gegnern im Viertelfinale, den Philadelphia Flyers und Tampa Bay Lightning, relativ wenig Mühe hatten, lieferten sich heute Nacht einen offenen Schlagabtausch mit insgesamt 13 Toren, davon vier in den letzten 115 Sekunden.
Das Schützenfest eröffnete nach 35 Sekunden Spielzeit Mike Grier(1.) mit dem 1-0 für die Gäste aus Buffalo. Die Antwort der Senators ließ aber nicht lange auf sich warten. Keine drei Minuten später schossen Jason Spezza(4.) und Bryan Smolinski(4.) mit einem Doppelschlag die Hausherren erstmals in Front. Ein Kunststück das den Kanadiern in der Folgezeit noch weitere vier Mal gelingen sollte.
Martin Havlat(22.), Dany Heatley(25.pp) im zweiten und Mike Fisher(41.) sowie erneut Bryan Smolinski(59.pp) im dritten Durchgang sorgten jeweils für einen knappen Vorsprung der Senators, die insgesamt etwas mehr Spielanteile hatten als ihre Gäste, diese jedoch bei schnell vorgetragenen Kontern stets gefährlich blieben.
Dabei spielte es für die Sabres kaum eine Rolle ob sie mit fünf Mann, in Überzahl oder mit einem Mann weniger auf dem Eis standen. Teppo Numminen(7.pp), Tim Connolly(24.sh/60.) und Derek Roy(40./59.sh) glichen fünf Mal den Spielstand aus und legten damit den Grundstein für den Überaschungserfolg in der Verlängerung.

Colorado - Anaheim 0-5 (0-0/0-4/0-1)
(Serie 0-1)
Mit einem eindrucksvollen 5-0 Heimerfolg starteten die Mighty Ducks of Anaheim gegen die Colorado Avalanche in ihr Western Conference Halbfinale. Schon im noch torlosen ersten Spielabschnitt hatten die Südkalifornier ihre Gäste gut unter Kontrolle und deutlich mehr Spielanteile als diese.
Das Auswärtsdebakel der Avalanche begann im Mitteldrittel nachdem erst Gästeschlussmann Jose Theodore die kurze Ecke nicht abdeckte und Samuel Pahlsson(23.) die Scheibe an ihm vorbei einschieben konnte. Der 2-0 Führung ging eine überharte Aktion, die eine Strafzeit nach sich hätte ziehen müssen, von Beauchemin gegen Andrew Brunette in der neutralen Zone voraus. Daraus ergab sich eine Überzahlsituation der Ducks im Verteidigungsdrittel der 'Avs' und diese schloss Chris Kunitz(31.) erfolgreich ab.
In der letzten Minute des zweiten Durchgangs sorgten Teemu Selanne(40.) und Joffrey Lupul(40.pp) mit zwei Toren innerhalb von 50 Sekunden für die Vorentscheidung zu Gunsten der Ducks. Bei beiden Gegentreffern machte Theodore erneut keinen guten Eindruck. Wesentlich mehr Glück mit seinen Abwehraktionen hatte Theodores Gegenüber Ilya Bryzgalov, der mit insgesamt 29 Rettungstaten zum zweiten Mal in Folge seinen Kasten sauber halten konnte.
Den Schlusspunkt in der doch recht einseitigen Partie setzte Travis Moen(52.) mit dem 5-0.

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SPIELTAG 07.05.2006

New Jersey - Carolina 0-6 (0-1/0-3/0-2)
(Serie 0-1)
Irgendwann muss sich jede Mannschaft einmal geschlagen geben. Am frühen Abend in Raleigh, North Carolina endete die eindrucksvolle Siegesserie der New Jersey Devils nach 15 Partien ohne Niederlage.
Den Devils wurden im Spiel 1 des Eastern Conference Halbfinales von den gastgebenden Carolina Hurricanes mit 6-0 Toren die Hörner gestutzt. Dabei waren die Gäste aus East Rutherford sehr selbstbewusst in die Partie gestartet. In den ersten zehn Spielminuten hatten die Devils die größeren Spielanteile, blieben aber im Abschluss glücklos und ließen auch ihre erste Überzahlsituation torlos verstreichen.
Glücklicher agierten die Hausherren bei ihrem ersten Powerplay. Ray Whitney(12.pp) passte vor den Torraum und vom Schlittschuh von Devils Verteidiger Brad Lukowich rutschte die Scheibe durch die Schoner von Gästegoalie Martin Brodeur. Bei dem knappen 1-0 Vorsprung blieb es bis zum Ertönen der Pausensirene.
Doch in den folgenden 20 Minuten sollten die Hausherren Brodeur seinen Geburtstag, er wurde heute 34 Jahre, noch mehr verderben. Erneut Ray Whitney(23.), freigespielt von Eric Staal, erhöhte auf 2-0. Vollends auseinander brach das Defensivsystem der Gäste in der folgenden Viertelstunde. Die Devils handelten sich eine Strafzeit nach der anderen ein und die Hurricanes nahmen diese Gastgeschenke dankend an. Binnen 34 Sekunden sorgten Eric Staal(38.pp) und Cory Stillman(39.pp) mit ihren Powerplaytreffern für die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren.
Damit war aber noch keineswegs ihr Torhunger gestillt. Nachdem sich Mike Commodore und Janssen eine Boxeinlage geliefert hatten, ging es mit 5 gegen 4 Mann weiter. Doug Weight(53.pp) nutzte diese nummerische Überlegenheit zum 5-0 und kurz darauf machte Carolinas Teamkapitän Rod Brind'Amour(54.pp) das Debakel der Gäste perfekt. Nun war es auch dem Geburtstagskind im Tor der Devils zuviel geworden. Die letzten knapp sieben Minuten durfte sich Scott Clemmensen versuchen. Er bekam aber kaum noch Gelegenheiten sich auszuzeichnen, ebenso wenig wie sein Gegenüber Cam Ward, der mit keinem der insgesamt 21 Torschüssen der Devils Probleme hatte und zu seinem ersten NHL Playoff-Shutout kam.
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BeitragVerfasst am: 08.05.2006, 07:53    Titel: Conference Halbfinale Antworten mit Zitat

SPIELTAG 08.05.2006

Colorado - Anaheim 0-3 (0-1/0-2/0-0)
(Serie 0-2)
Auch im zweiten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten behielten die Anaheim Mighty Ducks ohne Gegentor die Oberhand und fahren mit einem beruhigenden 2-0 Vorsprung in der Serie nach Denver. Die Colorado Avalanche war über zwei Drittel hinweg den stets etwas schneller wirkenden Hausherren unterlegen. Die Gäste konnten Anaheim kaum ernsthaft in Gefahr bringen, weil sie wenige Torschüsse produzierten und so Torhüter Ilya Bryzgalov selten in Gefahr bringen konnten. Der junge Torhüter konnte mit insgesamt 22 Saves seinen dritten Shutout in Folge feiern und sich damit auf Platz 4 der ewigen Rangliste von gespielten Minuten ohne Gegentreffer nach vorne arbeiten. Außerdem ist er der erste Schlussmann seit 61 Jahren, dem dieses Kunststück in den Playoffs gelang.
Die Mighty Ducks verstanden es wie in Spiel 1 sehr viel Druck zu entwickeln und gleichzeitig die torgefährlichen Offensivreihen der Avalanche nahezu komplett auszuschalten. Trotzdem dauerte es bis kurz vor dem Ende des ersten Abschnittes, als Scott Getzlaf(19.pp) einen Schuss von Rob Niedermayer an Torhüter Jose Theodore vorbei ins Netz abfälschen konnte. Wer erwartet hatte, dass die Avalanche aggressiver aus der Kabine kommen würde, sah sich getäuscht, denn weiter bestimmten die Ducks das Geschehen. Folgerichtig erhöhten sie auch ihre Führung durch Treffer von Ruslan Salei(25.), der Theodore mit einem verdeckten Schuss von der Blauen Linie überraschen konnte und Jeffrey Lupul(33.), der nach einer schönen Einzelleistung das 3-0 erzielte.
Erst zum Schlussdrittel wachte Colorado etwas auf und entfachte nun mehr Druck. Schließlich sollte noch der erste Treffer gegen Bryzgalov gelingen. Doch selbst beste Chancen, wie durch den freistehenden Alex Tanguay, meisterte der bravourös. Verteidiger Rob Blake verbreitete auch noch eine Duftmarke, als er Jeff Friesen in einem regelgerechten Open-Ice-Hit zu Boden streckte. Diesen Schwungen müssen die Avs nun mit ins Pepsi Center nehmen, wollen sie die Serie mit zwei Heimsiegen wieder spannend machen.

Edmonton - San Jose 1-2 (1-1/0-1/0-0)
(Serie 0-1)
Zu einem aufgrund der Spielanteile hochverdienten 2-1 Heimerfolg kamen die San Jose Sharks zum Auftakt ihres Conference Halbfinales gegen die Edmonton Oilers, die in der Runde zuvor ganz überraschend die Detroit Red Wings als punktbestes Team des Westens ausgeschalten hatten.
Dabei hatte es für die Westkanadier gar nicht schlecht im HP Pavilion begonnen. Gleich ihre erste Überzahlsituation nutzen die Oilers durch Jaroslav Spacek(3.pp) zur 1-0 Führung. So entwickelte sich im Eröffnungsdrittel schnell eine unterhaltsame Partie mit Torszenen auf beiden Seiten. Bereits fünf Minuten später gelang es Patrick Marleau(8.) mit seinem bereits achten Playofftor den Spielstand zu egalisieren.
Nach der Pause ließen die Sharks ihren Gästen nicht mehr den Hauch einer Chance. Der Deutsche Christian Ehrhoff(24.) schoss auf Vorarbeit von Marleau die 2-1 Führung der Kalifornier und diese ließen sie sich nicht mehr nehmen. Mit dem aggressiven Forechecking der Sharks hatten die Westkanadier ihre liebe Mühe und kamen selbst zu keinen nennenswerten Einschussmöglichkeiten mehr. Im Mittelabschnitt konnten die Oilers gerade zwei Mal San Joses Schlussmann Vesa Toskala prüfen und auch im Schlussdrittel sah es nur unwesentlich besser für die Oilers aus.
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BeitragVerfasst am: 09.05.2006, 08:46    Titel: Antworten mit Zitat

SPIELTAG 09.05.2006

New Jersey - Carolina 2-3 OT (1-0/0-1/1-1/0-1)
(Serie 0-2)
Die Carolina Hurricanes sind nicht zu stoppen. Heute Nacht im heimischen RBC Center fuhren sie ihren sechsten Playoffsieg in Folge ein. Die Leidtragenden waren zum zweiten Mal die New Jersey Devils, die nun im Conference Halbfinale mit 0-2 Siegen im Rückstand liegen und bei ihren kommenden Heimaufgaben schon mächtig unter Druck stehen.
Vor allem das Zustandekommen des heutigen 3-2 Triumphes der Hurricanes könnte Spuren bei den Gästen aus East Rutherford hinterlassen haben. 21 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit war Scott Gomez(60.) das 2-1 Führungstor für die Devils gelungen, doch die Freude über den vermeintlichen Siegtreffer war kaum verklungen, als Eric Staal(60.) fast zeitgleich mit dem Ertönen der Schlusssirene die Scheibe nach einem Pass von Justin Williams zum 2-2 einschoss.
Die Entscheidung musste also in der Verlängerung fallen. Diese dauerte nur 183 Sekunden bis Niclas Wallin(64.) einen schnellvorgetragenen Angriff der Hausherren mit dem 3-2 abschloss. Von seinem Schlittschuh prallte der Puck ab und rutschte anschließend durch die Schoner von Gästegoalie Martin Brodeur.
An Brodeur war es aber keinesfalls gelegen, dass die Devils auch ihren zweiten Gastauftritt in Raleigh verloren. Vor allem in den letzten 50 Minuten der regulären Spielzeit, nachdem Jamie Langenbrunner(7.) seine Devils erstmals in Front gebracht hatte, war es Brodeur der mit einigen spektakulären Paraden und insgesamt 35 Rettungstaten die Devils im Spiel hielt.
Zum ersten Mal geschlagen geben musste sich New Jerseys Ausnahmetorhüter Ende des Mittelabschnitts durch ein Powerplaytor von Mark Recchi(39.pp).

Buffalo - Ottawa 2-1 (0-0/2-1/0-0)
(Serie 2-0)
Die Buffalo Sabres konnten mit Geschick, aber ebenfalls mit viel Glück, die zweite Partie in Ottawa für sich entscheiden und fahren mit einer 2-0 Führung in der Serie nach Hause. Die äußerst kampfbetonte und mit zahlreichen Checks angereicherte Begegnung forderte schon in der ersten Minute seinen Tribut, als Ottawas Peter Schaefer Sabres Center Tim Connolly aus vollem Lauf checkte und so einen der besten Gäste-Akteure aus dem Spiel nahm. Connolly wurde mit Verdacht auf schwere Gehirnerschütterung vom Eis gebracht. Das Spiel blieb über die ganze Dauer sehr intensiv und mit Anton Volchenko musste später auch ein Senator nach einem Check verletzt ausscheiden.
Während die Sabres den ersten Abschnitt noch ausgeglichen gestalten konnten, übernahmen die Hausherren ab der 21. Minute das Kommando. Doch die ansonsten ungemein treffsicheren Senators fanden immer wieder in Torhüter Ryan Miller ihren Meister. Anders auf der gegenüberliegenden Seite. Aus gerade einmal vier Torschüssen im Mitteldrittel machten die Gäste zwei Treffer. Beim Ersten leistete sich Wade Rhedden einen Puckverlust an der Bande, der zu einem 2 auf 1 Konter führte und den J.P. Dumont(24.) und Daniel Briere mit einem Doppelpass mustergültig abschlossen. Etwas mehr als zwei Minuten später erlief sich Jochen Hecht(26.) einen Fehlpass von Chris Phillips und überwand bei seinem Alleingang Schlussmann Ray Emery, der dabei nicht gut aussah, mit einem Ableger zwischen die Beine hindurch. Chris Phillips(28.) machte seinen Fehler kurz darauf wieder gut, als er von der blauen Linie abzog und der Puck seinen Weg zum 1-2 Anschluss ins Netz fand.
Was die Senators anschließend auch probierten, Miller war nicht mehr zu überwinden. Der Goalie schloss die Partie mit 43, teilweise spektakulären Saves ab. Er fand dabei aber auch die volle Unterstützung von seinen Mitspieler, die eigentlich fast nur noch darauf bedacht waren, den Vorsprung über die Zeit zu retten. So verteidigten die Sabres ihr Gehäuse mit Mann und Maus und als Dany Heatley knapp zwei Minuten vor dem Ende doch noch den Weg zum Tor fand, hatten die Gäste ebenso das Glück auf ihrer Seite, als der Puck wenige Zentimeter vor der Linie liegen blieb.
Jochen Hecht war nach dem Spiel mehr als zufrieden mit dem Ausgang: "Ich war heute froh, wieder dabei zu sein und der Mannschaft helfen zu können. Dass dabei noch das Siegtor heraussprang, war sehr erfreulich für mich. Wenn man alleine auf das Tor zugeht, läuft alles instinktiv ab und man hat nicht viel Zeit zum Denken. Ich habe den Schuss angetäuscht und den Platz zwischen den Schonern gesehen. Dort ging er dann rein." Der deutsche Verteidiger Christoph Schubert bei Ottawa und der österreichische Stürmer Thomas Vanek bei Buffalo waren dagegen heute nur Zuschauer.

Edmonton - San Jose 1-2 (0-1/1-1/0-0)
(Serie 0-2)
Die San Jose Sharks haben sich ihrer ersten beiden Hausaufgaben erledigt. Innerhalb von 24 Stunden gaben sie zweimal den Edmonton Oilers im heimischen HP Pavilion mit 2-1 Toren das Nachsehen.
Schon Ende des zweiten Durchgangs sorgte Sharks' Topstürmer Joe Thornton(38.pp) aus einem Powerplay heraus für das Siegtor der Hausherren, die sich ihren Erfolg hart erkämpfen mussten aber insgesamt gesehen verdient als Sieger das Eis verlassen durften.
Die kalifornischen Gastgeber hatten über weite Strecken die größeren Spielanteile als die Oilers. Häufig machten sie bereits in der neutralen Zone die Räume eng, spielten ein konsequentes Forechecking und ließen die schnellen Stürmer ihrer Gäste kaum zur Entfaltung kommen.
Bereits nach knapp fünf Minuten hatte Tom Preissing(5.) erstmals die Gästegoalie Dwayne Roloson überwinden können. Doch der Schlussmann der Oilers erwies sich in der Folgezeit als Fels in der Brandung und gab sich beim druckvollen Angriffsspiel der Sharks lange Zeit keine Blöse mehr.
Nach über einer halben Stunde hatten die Westkanadier erstmals ein Überzahlspiel. Fast zwei Minuten lang standen sie gleich mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Die drei noch verbliebenen Sharks, wovon über eine Minute nur noch einer einen Schläger in Händen hielt, verteidigten aber mit viel Engagement und aufopferungsvoll den knappen Vorsprung ihres Teams. Doch kaum waren wieder fünf Mann auf dem Eis gelang Sergei Samsonov(36.) das 1-1 Remis. Den Spielgleichstand konnten die Oilers aber nur zwei Minuten genießen, dann lagen sie auch schon wieder im Hintertreffen.
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